Erfolgsfaktoren im M-Commerce: So klappt es in der mobilen Welt

1. Oktober 2020

Die Welt wird immer mobiler. Wir shoppen über unser Smartphone, legen Einkaufslisten in Apps an, speichern uns Hotels, die wir gern besuchen möchten auf geteilten Listen und splitten die Rechnung eines Abends mit Freunden mal fix über das Smartphone. Die Zeiten sind vorbei, in denen man extra den Computer aufgeklappt hat, um Dinge im Internet zu erledigen. Heute geht das schnell und einfach über das Smartphone, das man sowieso immer in der Tasche hat.

Und genau das ist eine neue Herausforderung für alle, die einen Onlineshop besitzen oder sich gerade im E-Commerce etablieren. Wie erreicht man jene Kunden, die ausschließlich über das Smartphone shoppen? Was muss man beachten, wenn die eigene Website plötzlich auch mobil einwandfrei funktionieren soll?

Mobile First: In Österreich kein Denkanstoß mehr

Laut einer Statistik von JP Morgan nutzen bereits 65 Prozent aller Österreicher ein Smartphone. Gleichzeitig shoppen etwa 62 Prozent aller Österreicher zwischen 16 und 74 Jahren online. Und genau die gilt es zu erreichen und vor allem zufriedenzustellen.

Bisher gilt Österreich zwar noch als kleiner Player in der Welt des E-Commerce, doch schon jetzt wird ihm großes Wachstum in den nächsten Jahren vorausgesagt. Heute werden in Österreich ca. 9,1 Milliarden Euro pro Jahr über den E-Commerce erzielt, 0,7 Milliarden davon kommen allein über mobile Sales – und genau diese Zahlen werden in den kommenden Jahren laut JP Morgan wachsen, vor allem, weil sich die Zahl der Smartphone-Nutzer in Österreich pro Jahr um etwa 17 Prozent steigert.

PWAs für den mobilen Erfolg

Es ist nicht immer einfach, den eigenen Onlineshop auch in der mobilen Welt voll funktionsfähig erscheinen zu lassen. Doch genau das steigert perspektivisch die Einkünfte, mindert Kaufabbrüche und bietet den Kunden auf der ganzen Bandbreite eine richtig gute Erfahrung.

Aber keine Sorge, das next big thing des E-Commerce steht bereits in den Startlöchern: Progressive Web Apps (PWAs). Dahinter verstecken sich Websites, die ebenso nutzerfreundlich, schnell und interaktiv sind wie Apps. PWAs bieten eine Art Native-App-Erfahrung im eigenen Browser, die nachweislich die Konversionsraten steigert und Kaufabbrüche minimiert. Gleichzeitig sind PWAs super einfach zu warten und meist günstig in der Programmierung. Klingt nach der nächsten Revolution im Onlinehandel, oder?

Optimierung im Check-out

Abgesehen von der Optimierung der mobilen Darstellung des Onlineshops, kommt es vor allem auch auf den eigenen Check-out an. Kaufabbrüche passieren vor allem dann, wenn es Probleme bei der Zahlung gibt, man plötzlich auf eine andere Website zum Bezahlen weitergeleitet wird oder sonstige Verzögerungen passieren.

Wer einen erfolgreichen Check-out schaffen möchte, der sollte auf die folgenden vier Punkte achten:

1-Click-Zahlungen: Einfacher und schneller geht es eigentlich kaum, als mit der 1-Click-Zahlung. Mit nur einem Klick wird das Produkt an die hinterlegte Adresse geschickt.

Mobile Wallets akzeptieren: Immer mehr Nutzer steigen auf die Nutzung von Mobile Wallets um und bezahlen bequem über Apple oder Google Pay. Wieso also nicht als Händler genau diese Optionen angeben?

Lokale Zahlungsarten anbieten: Wer grenzenlos erfolgreich sein möchte, sollte auch lokale Zahlungsarten anbieten.

Smart Authentication: Die perfekte Möglichkeit für alle Nutzer, die nur einmalig ihre Daten eingeben wollen.

Mit einer Kombination aus optimierten Websites, die auch auf dem Smartphone einwandfrei funktionieren, und einem Check-out, der von Vorne bis Hinten klappt, stehen die Zeichen auf Erfolgskurs im E-Commerce.

Lesen Sie hier die persönliche Erfolgsgeschichten von Purgaty, einem innovativen Unterehmen aus Wien.