Sicher online bezahlen in Deutschland: die Sicherheit von Apple Pay & Co.

16. Februar 2020

Anstieg von Mobile Payments Apple Pay

Der Umsatz durch <a href=“https://de.statista.com/statistik/daten/studie/3979/umfrage/e-commerce-umsatz-in-deutschland-seit-1999/” target="_blank">B2C E-Commerce in Deutschland lag in 2018 bei über 50 Milliarden Euro</a> und steigt rapide an. Doch trotz der Prognosen einer steigenden Online-Kaufkraft hängt das Potenzial des E-Commerce auch von der Sicherheit von Mobile-Payments ab. Konsumenten ist es wichtiger denn je sicher online bezahlen zu können. Während in Ländern wie Schweden bereits mehr Menschen online oder mit ihrem Handy zahlen als Bargeld genutzt wird, schreitet der Transfer zum bargeldlosen Zahlen in Deutschland nur langsam voran. Aber solange Sicherheit gegeben ist und die Gebühren nicht zu hoch sind, werden Dienste wie Apple Pay, Google Pay und Amazon Pay auch in Deutschland immer beliebter. Von welcher Seite wird dieser Trend jedoch angetrieben? Sind es Banken, Händler oder Konsumenten, die diese Entwicklung unterstützen? Und welche Dienste sind am beliebtesten?

Die treibende Kraft für sicheres Bezahlen online in Deutschland

Gerade Konsumenten drängen Banken und Händler, die gängigen Methoden für sicheres Bezahlen online und offline anzubieten. <a href=“https://www.it-finanzmagazin.de/visa-payment-monitor-wachsendes-interesse-an-mobile-payment-96773/” target="_blank">Laut einer Forsa-Studie werden Mobile Payments in Deutschland immer beliebter</a>. Verbraucher bemängeln jedoch häufig die gleichen Punkte:

  • Nicht flächendeckend bei allen Händlern nutzbar
  • Wird nicht von allen Banken angeboten
  • Datensicherheit
  • Keine Anreize gegeben, um Mobile Payments zu nutzen.

Beeindruckende 92 % der Mobilzahler würden gerne noch häufiger mit Online-Zahlungsdiensten bezahlen, wenn diese Möglichkeit in noch mehr Shops verfügbar wäre. Grund genug für Händler, sich dies zu Herzen zu nehmen und ihr Bezahlsystem zu überdenken.

Experten wie Ralf Gladis (Bezahldienstleister Computop) sagen voraus, dass es die „Plastikkarte“ bald schon nicht mehr geben werde und die <a href=“https://mobilbranche.de/2019/11/32-mobilisten-talk-deutsche-lieben-bargeld-weil-sie-oft-keine-wahl-haben” target="_blank">Popularität von Mobile Payments stetig steige</a>. Er ist weiterhin der Meinung, dass Banken und Händler in Deutschland verpasst hätten, sich an moderne Bezahlmethoden anzupassen. Die „<a href=“https://www.wiwo.de/unternehmen/it/studie-apple-sticht-google-beim-mobile-payment-aus/25229028.html” target="_blank">Mobile Payment Studie</a>“ des Marktforschungsinstitut Skopos kommt zu dem Ergebnis, dass tatsächlich nur 13 % der Befragten herkömmliche Zahlungsmethoden bevorzugen.

Chancen und Herausforderungen der Nutzung von Apple Pay und Co.

Neben den großen Anbietern, Apple Pay, Google Pay und Amazon Pay, gibt es auch noch weitere Dienste auf dem Markt für deutsche Konsumenten, wie PayBack Pay und Bluecode.

  • Apple Pay ist seit Dezember 2018 in Deutschland verfügbar und hat seitdem andere Mobile-Payment-Dienste schon überholt. Der Dienst wird von Konsumenten als vertrauensvoll und einfach angesehen. Laut der Studie von Skopos hat Apple Pay schon Ende 2018 Google Pay in Sachen Bekanntheit und Beliebtheit überholt und wird in Online-Shops und im Einzelhandel genutzt. Fast 100 % der iOS-Nutzer kennen Apple Pay.
  • Google Pay ist seit Juni 2018 in Deutschland verfügbar. Allerdings geben ein Fünftel der Android-Nutzer an, dass sie den Dienst nicht kennen. Während Google Pay gegen Apple Pay ankämpft, drängt sich mit dem Service Samsung Pay noch ein größeres Problem für Google Pay auf und droht dem Service einige Nutzer zu kosten.
  • Amazon Pay wurde 2014 für externe Händler eingeführt und wird seitdem immer beliebter. Ein Amazon Account mit hinterlegten Kontodaten reicht hier für den Konsumenten, um per SEPA-Lastschrift Verfahren sicher zu bezahlen. Einfach für den Konsumenten, jedoch werden die Gebühren auf die Händler umgelegt.

Während diese Anbieter den deutschen Markt langsam erobern, versuchen deutsche Banken und Händler sich mit eigenen Apps und Mobile-Payment-Diensten auf dem Markt zu platzieren. Für den Verbraucher besteht jedoch ein geringes Interesse daran, die eigenen Daten über so viele verschiedene Anbieter zu streuen.

Den passenden Anbieter für den eigenen Online-Shop wählen

Zusätzlich zu der großen Auswahl von verschiedenen Diensten gibt es häufig Hindernisse, die es schwieriger gestalten, alle notwendigen Bezahlmethoden anzubieten:

  • Die Gebühren der verschiedenen Mobile-Payment-Dienste
  • Die Sicherheit der Daten von Kunden
  • Die Integration vieler verschiedener Dienste.

Daher bietet es sich Händlern und Online-Shops an, PSP-Dienste (Payment Service Provider) wie Mollie zu wählen. Diese erlauben es, alle wichtigen Zahlmethoden für Deutschland in den Online-Shop einzubauen. Vor allem Dienste wie Apple Pay können sicher und ohne eine zusätzliche Gebühr angeboten werden. Mollie können Sie beispielsweise als Plugin oder mit vorgefertigten Codes in Ihren Online-Shop einbinden. Die Sicherheit der Daten ist gewährleistet und die Implementierung einfach gemacht. Über 65.000 Händler arbeiten schon mit der Plattform und Apple Pay wird mit Mollie schon in 35 verschiedenen Ländern erfolgreich angeboten. In Deutschland sind es bereits 751 Händler, die Apple Pay über Mollie anbieten. Allein in Frankreich, Belgien und Deutschland sind die Transaktionen von Mai 2019 bis Dezember 2019 von 99 auf fast 11.000 gestiegen; mit durchschnittlichen Ausgaben von 66 € pro Transaktion.

Fazit

Mit den Angeboten der vielen verschiedenen Anbieter, die sich auf dem deutschen Markt platzieren, ist es wichtig, abzuwägen, welche Dienste Online-Shops und Händler anbieten möchten, damit Kunden sich gut aufgehoben fühlen. Gleichzeitig sollten Händler versuchen ihre Kosten gering zu halten und für die Sicherheit der Kundendaten zu sorgen. Daher sind PSP-Lösungen eine Möglichkeit, verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten anzubieten, die zur Zufriedenheit und Sicherheit von Händlern und Konsumenten beitragen.