DutchDrops

„Auch weil die Unternehmenskultur uns entgegenkommt, haben wir uns für Shopware entschieden.“

Interview mit Robbert de Smit — gründer von DutchDrops.

DutchDrops

Die Digitalagentur für E-Commerce DutchDrops war früh dran. Sie bauten einen der ersten Webshops für Kinderkleidung, noch bevor es E-Commerce-Plattformen, Suchresultate oder Zahlungslösungen gab. Gründer Robbert: „In der Zeit riefen die Leute uns an und fragten, ob sie das Geld für ihre Bestellung nicht einfach vorbeibringen könnten. Das war schon echt nett.“ Inzwischen hat sich viel geändert, Shopware ist Standard, aber der Fokus liegt nach wie vor auf Mode.

Eine Hand auf einem Trackpad eines Laptops zeigt eine Website für Kinderkleidung

Dies ist das Ergebnis aus über 15 Jahren Erfahrung. „Weil wir uns schon so lange der Mode widmen, kennen wir die richtige Mischung aus Konversionsraten und Branding. Wir wissen, was funktioniert und was nicht. Als E-Commerce-Betreiber muss man seinen Kunden den entscheidenden Unterschied bieten, um Erfolge zu buchen. In der Weiterentwicklung steckt die Kraft. Man muss die Dinge ein klein wenig anders angehen als der Rest. Mit einer Standardlösung ist das nicht zu schaffen.“ Nahezu alles, was DutchDrops baut, ist demnach Maßarbeit.

„In der Weiterentwicklung steckt die Kraft. Man muss die Dinge ein klein wenig anders angehen als der Rest.“

Robbert de Smit Gründer von DutchDrops

„Uns sind sofort die Beschränkungen aufgefallen“

So hat damals auch alles angefangen. „Es gab zwar ein paar E-Commerce-Plattformen, aber die funktionierten mehr schlecht als recht. Da wir schon frühzeitig große Webshops mit hohen Besucherzahlen hatten, wussten wir haargenau, wo es haperte. Deshalb sind uns sofort die Beschränkungen einer Plattform aufgefallen und welche Verzögerungen damit einhergehen würden. Also haben wir vor allem eigene Lösungen konzipiert. Das übernimmt unser technisches Team. Wir haben uns schon sehr früh mit dem Headless E-Commerce auseinandergesetzt. Bei einer Headless-Struktur kann man ganz tolle Dinge mit dem Frontend anstellen, bleibt aber zugleich dynamisch und flexibel, weil alle Daten über eine API erfasst werden. Wir bauen auch alle Verknüpfungen mit ERP-Systemen wie Navision und Exact selbst. Komplexere Dinge finden wir genial.“

Robbert de Smit mit einer Kollegin an ihrem Schreibtisch

Ein familiäres Gefühl

Dennoch hat sich DutchDrops irgendwann für eine feste Plattform entschieden. Robbert: „Als wir größer wurden, konnte unsere eigene Plattform nicht mehr mitwachsen. Wir kamen zu dem Schluss, dass wir lieber tolle Frontend-Dinge und gute Backend-Integrationen bauen statt an einem System weiterzuarbeiten. Beides zu kombinieren geht auf Dauer kaum.

Trotzdem hat es ein wenig gedauert, bis wir uns voll und ganz auf Shopware eingelassen hatten. Wir hatten hier und da noch einige Anmerkungen, aber dafür bedenken wir dann immer etwas. Ab Shopware 6 ist auch die Headless-Struktur möglich, das ist spitze. Aber auch weil die Kultur von Shopware uns entgegenkommt, haben wir uns dafür entschieden. Die Unternehmenskultur hat etwas Familiäres. Wir haben einen guten Draht zum Gründer Stefan Hamann. Die Kommunikationswege sind kurz, man kann immer anrufen, wenn etwas anliegt. Das finde ich sehr angenehm.“

Robbert de Smit diskutiert mit seinem Bruder

Aufrichtig und ehrlich

So geht DutchDrops auch mit seinen Kunden um. „Wir unterscheiden uns durch das Aufbauen langfristiger Beziehungen. Als integraler Bestandteil unseres Kunden sind wir wirklich miteinbezogen. Und wir haben eine gute Plattform. Beides läuft bei uns gut. Sonst ist es so, als hätte man einen Ferrari, in dem aber nur ein winziger Motor steckt. Das sieht super aus, aber auf der Autobahn ist Tempo 30 angesagt.“

„Sonst ist es so, als hätte man einen Ferrari, in dem aber nur ein winziger Motor steckt.“

Robbert de Smit Gründer von DutchDrops

Robbert fällt es deshalb auch nicht schwer, mal „Nein“ zu sagen. „Ich drehe dir Shopware nicht an, wenn es nicht zu dir passt. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass wir so dauerhafte Geschäftsbeziehungen haben: weil wir so aufrichtig und ehrlich mit unseren Kunden kommunizieren. Kunden bitten uns zum Beispiel darum, etwas für sie zu bauen – wobei ich aber genau weiß, dass ihnen damit nicht geholfen ist. Im Gegenteil: Die Konversionsraten würden sinken. Ich könnte schlichtweg das tun, was der Kunde von uns verlangt und dafür 30 Stunden in Rechnung stellen. Doch so läuft das bei uns nicht. Es geht uns nicht um die Arbeitsstunden. Ich glaube, wir sind da anders gestrickt.“

Robbert de Smit in hellen Büroräumen

Qualität, die wir ausstrahlen

„Ich bin sehr loyal. Nicht nur gegenüber unseren Kunden, sondern auch unseren Partnern gegenüber. Deshalb habe ich eine ganze Weile mit einem anderen PSP zusammengearbeitet. Doch dann merkte ich, dass die Entwicklung langsam hinterherhinkte. Und die Qualität, die wir ausstrahlen, ist zum Teil von unseren Partnern abhängig. Wenn es da nicht funktioniert, steht man echt vor einem Problem. Daraufhin bin ich auf Mollie umgestiegen. Dafür gibt es allerlei gute Gründe, aber es geht auch um den guten Kontakt. Den hatte ich zu meinem vorigen PSP, den habe ich zu Shopware und jetzt auch wieder zu Mollie. Ihr versteht das wie kaum ein anderer.“

„Es geht auch um den guten Kontakt. Ihr versteht das wie kaum ein anderer.“

Robbert de Smit Gründer von DutchDrops

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“Our e-commerce success prepared us to take on other great projects.”— Martijn Wijsmuller, Co-founder at Ask Phill