WeWash

„Die Nutzung von Gemeinschaft­smaschinen attraktiv machen. Für alle Beteiligten.“

Interview mit Philip Laukart & Dr. Rafael Kirschner — Gründer von WeWash.

WeWash

Brennpunkt Waschküche: Der Gang in die Gemeinschaftswaschküche ist für viele Mieter ein Grauen. Oft sind die Maschinen besetzt oder schmutzig. Wer Glück hat und das nötige Kleingeld mitbringt, muss die Waschzeit genau im Auge behalten, um Konflikte mit anderen Mietern zu vermeiden. Haben gemeinsam genutzte Waschräume also ausgedient? Weit gefehlt!

Mit WeWash polieren Philip Laukart und Rafael Kirschner das verstaubte Image von Gemeinschaftswaschräumen auf. Statt auf Münzzähler und Bargeld setzen sie auf eine kleine quadratische Box und das Smartphone.

„Wäschewaschen: Wir sind überzeugt, dass das cleverer geht.”

Philip Laukar Mitgründer & CEO von WeWash

Dr. Rafael Kirschner, Dr. Jan Allenberg, Philip Laukart und Christoph Weckenmann von WeWash stehen im Gang ihres Büros und blicken auf eine Aktenmappe, die Dr. Jan Allenberg in der Hand hält.

Keine Zeit mehr verschleudern

„Mit WeWash wird die Nutzung von Gemeinschaftswaschmaschinen und -trocknern für alle Beteiligten attraktiv. Durch unsere digitale Lösung steigt der Komfort für Nutzer, während der Aufwand für Betreiber solcher Anlagen drastisch sinkt.“ beschreibt Philip Laukart. Grundvoraussetzung hierfür ist die WeWash Box, die einzelne Maschinen mit der WeWash Cloud verbindet. Dies ist mit allen handelsüblichen Maschinen möglich und kann selbst von einem Laien übernommen werden. Leeren von Münzautomaten, manuelle Abrechnungen, Wege zur Bank – das alles entfällt nach Installation.

Die Vorteile für den Nutzer liegen auf der Hand: Per App, Website oder Telefon kann er den Belegungsstatus aufrufen und freie Maschinen reservieren. Sobald die Wäsche fertig ist, erhält er eine Benachrichtigung. Sollte gerade keine Maschine frei sein, kann sich der Nutzer in eine Warteschlange einreihen und wird informiert, sobald eine Maschine für ihn verfügbar ist. Frustrierende, unnötige Gänge in den Waschraum werden so vermieden. Die Zahlung erfolgt natürlich bargeldlos, was das lästige Sammeln von passenden Münzen überflüssig macht.

Die Initialkosten sind geringer als bei einem Münzautomaten. WeWash verzichtet auf monatliche Gebühren und berechnet stattdessen eine variable, umsatzbezogene Gebühr. . Jeden Monat erhält der Maschinenbetreiber nicht nur seine Umsatzpauschale, sondern auch eine transparente und steuerlich einwandfreie Abrechnung. Im Partner Board kann er jederzeit mehr erfahren über die aktuellen Umsätze und die Auslastung seiner Maschinen.

Verschiedene Eindrücke aus dem WeWash Büro in München.

Einfach in der Anwendung, komplex in der Entwicklung

Die Nutzung von WeWash ist ein Kinderspiel. Damit das Produkt reibungslos funktioniert, mussten zahlreiche technische Hürden genommen werden. „Hier haben wir sehr von der Erfahrung unserer Mutterfirma, BSH Hausgeräte (dem Hausgerätebereich des Bosch-Konzerns), profitiert und dem Know-how unserer großartigen Kollegen und Mitarbeiter, die ihren Erfahrungsschatz jeden Tag im Einsatz zeigen“, erklärt Rafael Kirschner.

WeWash Waschmaschinen Goodies im Büro.

Seit der Gründung im Jahr 2016 ist WeWash rasant gewachsen. Über 30.000 Menschen in Deutschland zählt das Münchner Unternehmen mittlerweile zu seinen Nutzern . Die sollen von der komplexen Technik im Hintergrund „möglichst wenig mitbekommen“, wie Christoph Weckenmann im Interview erklärt.

„Wir bieten unseren Service einem Querschnitt der Gesellschaft an.”

Christoph Weckenmann Head of Business Operations von WeWash

Mit Mollie gerüstet für die Zukunft

„Wir haben schnell die Startup-Mentalität abgelegt und gleich den Fokus auf Professionalität gesetzt. Das wird von B2B-Kunden erwartet. Denen ist es egal, ob man eine italienische Kaffeemaschine oder einen Tischkicker im Büro hat. Die Verlässlichkeit und das Ergebnis zählen.“, so Rafael Kirschner.

„Wir sind die, die Rechtstexte auch immer lesen.“

Rafael Kirschner Mitgründer & COO von WeWash

Ganz im Einklang mit dieser Aussage ist WeWash vorgegangen, als es 2019 darum ging, einen neuen Zahlungsdienstleister zu finden. Es war die Kombination aus technischen Aspekten, Funktionalitäten und günstigen Konditionen, warum WeWash sich für Mollie entschieden hat. Jan Allenberg dazu: „Die API und ihre Features fanden wir extrem gut. Unser Produkt ist ein bisschen speziell. Wenn Telefonnutzer über eine Hotline anrufen, müssen digitale Zahlungen möglich sein, ohne dass jemand eine App hat. Das sind wichtige Features, die Mollie wunderbar unterstützt hat.“

Die Gründer von WeWash, Dr. Rafael Kirschner und Philip Laukart, stehen vor Waschmaschinen im Studentenwohnheim „Das Reserl“. Links: Die WeWash Fahne am Büro.

„Wir haben es innerhalb von einem Tag geschafft, die erste Zahlung zu triggern. Es hat echt super funktioniert.“ Christoph Weckenmann pflichtet ihm bei: „Das ist beeindruckend!“ Außerdem ist WeWash ist einer der ersten Kunden, die mit Mollie Components an den Start gegangen sind. “Die Kreditkartenzahlung lässt sich nun wunderbar in den Checkout-Prozess einbinden. Der Kunde wird durch die iFrame-Lösung nicht mehr auf eine andere Seite weitergeleitet” so Rafael. Durch die verbesserte User Experience verbessert Mollie Components die Conversion im Checkout.

Die Waschküche von morgen

Sharing-Konzepte treffen den Nerv unserer Zeit. Sie sind nicht nur nachhaltiger und kostengünstiger als herkömmliche Lösungen, sondern auch komfortabler. Touristen tun es, Heimwerker tun es und Studenten tun es: Sie teilen, statt zu kaufen.

Waschmaschinen im Studentenwohnheim „Das Reserl“

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„Wir tun sehr viel für eine stärkere Kundenbindung.“— Robin Holle, Dierapotheker