Dieser Abschnitt erklärt die wichtigsten Unterschiede zwischen PayPal und Mollie. Sie erfahren, wie sich beide Zahlungsdienstleister bei Zahlungsoptionen, Kontostabilität, internationalen Gebühren und Support unterscheiden. Außerdem zeigen wir, welche Vorteile sich daraus für Unternehmen und Shop-Betreiber ergeben.
Das „Wallet-Paradox“ (Sie brauchen PayPal nicht, um PayPal anzubieten)
Das ist eines der größten Missverständnisse im E-Commerce. Sie müssen die Business-Dienste von PayPal nicht nutzen, um den PayPal-Button im Checkout anzubieten.
Mit PayPal als PSP sind Sie vollständig an das eigene System gebunden. Das betrifft Kreditkarten, lokale Zahlungsarten und weitere Bezahlmethoden. Häufig bedeutet das höhere Gebühren und weniger Kontrolle über Ihre Daten.
Mit Mollie als PSP erhalten Sie ein zentrales Dashboard für alle Zahlungsmethoden. Sie können PayPal mit nur einem Klick aktivieren. Ihre Kunden sehen weiterhin den vertrauten PayPal-Button, während Sie von besserem Reporting, gebündelten Auszahlungen und direktem Zugang zu lokalen Support-Teams profitieren.
Sie profitieren von der hohen Akzeptanz von PayPal, ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand in Kauf nehmen zu müssen.
Kontostabilität
PayPal verwaltet Millionen von kleineren Händlern, darunter Hobbyverkäufer, eBay-Händler und Dropshipping-Shops. Um diese Größenordnung zu verwalten, setzt das Unternehmen stark auf automatisierte Risikoalgorithmen.
Deshalb sind sogenannte „PayPal Holds“ im Markt bekannt. Wenn Ihr Umsatz plötzlich stark ansteigt, können die Systeme dies als Risiko einstufen und Ihr Guthaben für 21 Tage oder länger einfrieren. Gleichzeitig kann es schwierig sein, schnell mit jemandem aus dem Support zu sprechen.
Mollie wurde für professionelle Unternehmen entwickelt. Auch wir führen strenge Risikoprüfungen durch, um das Finanzsystem sicher zu halten. Unser Ansatz ist jedoch menschlicher. Wenn Ihr Unternehmen wächst, sehen wir das als Erfolg. Wenn Sie Unterstützung benötigen, sprechen Sie direkt mit einem Support-Mitarbeiter in Ihrer Sprache – auf Deutsch, Englisch, Niederländisch oder Französisch.
Europäischer Fokus
Es überrascht nicht, dass PayPal möchte, dass möglichst viele Menschen weltweit PayPal nutzen. Mollie weiß jedoch aus jahrzehntelanger Erfahrung, dass europäische Kunden unterschiedliche Zahlungspräferenzen haben.
Deutschland: PayPal dominiert den Online-Handel.
Die Niederlande: iDEAL ist Marktstandard.
Belgien: Bancontact dominiert.
Frankreich: Cartes Bancaires ist essenziell.
Polen: Przelewy24 gehört zum Standard.
Wenn Sie PayPal als PSP nutzen, kann die Integration solcher lokalen Zahlungsmethoden umständlich sein oder zusätzliche Integrationen erfordern.
Mit Mollie sind Europas bevorzugte Zahlungsmethoden bereits nativ integriert. Dadurch bieten Sie in jedem Markt die passende Auswahl und können Ihre Conversion-Rate deutlich steigern.
Preise & Gebühren für internationale Zahlungen
Die Basisgebühren von PayPal wirken auf den ersten Blick standardisiert. Besonders bei internationalen Verkäufen kann die Gebührenstruktur jedoch schnell teuer werden.
Gebühren für internationale Zahlungen: PayPal berechnet häufig höhere Gebühren, wenn Kunden aus anderen Ländern bezahlen, beispielsweise wenn Käufer aus Großbritannien in Frankreich einkaufen.
Währungsumrechnung: Die Wechselkursaufschläge liegen häufig über dem Branchendurchschnitt.
Mollie setzt auf Transparenz und klare Konditionen.
Keine monatlichen Mindestumsätze bei Standardkonten
Europäische Gebühren: Sie wissen genau, was Sie bezahlen – unabhängig davon, ob Kunden aus Amsterdam, Berlin oder Paris bestellen.