Die Vergleichstabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick. Im Folgenden betrachten wir die Bereiche genauer, die für wachsende europäische Unternehmen besonders relevant sind: Support, Preise, lokale Zahlungsmethoden, Integration und Hardware-Compliance.
Kundensupport
Das Supportmodell von Worldline ist auf große Unternehmenskunden ausgelegt. Wenn Sie eine Großbank oder eine nationale Einzelhandelskette mit eigener Ansprechperson sind, kann dieses Modell gut funktionieren.
Mollie bietet mehrsprachige Supportteams in ganz Europa. Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit jemandem, der den Unterschied zwischen einer SEPA-Transaktion in Deutschland und einer Cartes-Bancaires-Transaktion in Frankreich versteht.
Für unsere wachsenden Unternehmen helfen Customer Success Manager (CSMs) nicht nur bei technischen Problemen, sondern unterstützen auch strategisch bei der Optimierung des Checkouts und der Umsatzentwicklung.
Preise und Transparenz
Die Preisgestaltung von Worldline wird häufig individuell verhandelt. Das kann vorteilhaft sein, wenn Sie das entsprechende Transaktionsvolumen und die Ressourcen für Vertragsverhandlungen mitbringen.
Mollie setzt auf Transparenz bei den Transaktionsgebühren. Sie zahlen nur für erfolgreiche Transaktionen:
Transparente Preise, damit Sie Ihre Marge bei jedem Verkauf kennen.
Standardmäßiger Betrugsschutz ist bereits in der Plattform enthalten und kein kostenpflichtiges Zusatzmodul.
Keine langwierigen Verhandlungen. Registrieren, integrieren und Zahlungen akzeptieren.
Umgang mit der Komplexität Europas
Sowohl Mollie als auch Worldline sind europäische Unternehmen und kennen die fragmentierte Zahlungslandschaft Europas. Der Unterschied liegt darin, wie sie Unternehmen dabei unterstützen, diese Komplexität zu bewältigen.
Worldline ist in vielen europäischen Märkten aktiv, allerdings variiert die Verfügbarkeit von Zahlungsmethoden häufig je nach Region und Vertragsstruktur. Die Einführung einer neuen lokalen Zahlungsmethode kann separate Vereinbarungen, längere Einrichtungszeiten und zusätzlichen Aufwand im Dashboard bedeuten.
Mollie integriert alle wichtigen europäischen Zahlungsmethoden – darunter SEPA-Überweisung, Klarna, PayPal und Kreditkarten – in einem einzigen Vertrag und Dashboard.
Integration und Benutzerfreundlichkeit
Die Infrastruktur von Worldline wurde ursprünglich vor allem für den stationären Handel und den Bankensektor entwickelt. Die Integration in moderne E-Commerce-Systeme kann daher in manchen Fällen mehr Entwicklungsaufwand und längere Implementierungszeiten erfordern.
Mollie bietet eine Plug-and-Play-Erfahrung, ohne dabei auf Leistungsfähigkeit zu verzichten. Unsere API ist für ihre saubere und einfach umsetzbare Struktur bekannt. Noch wichtiger: Für Plattformen wie WooCommerce, Shopware, Odoo und Magento gehören unsere Plugins zu den besten am Markt. Sie können Mollie innerhalb weniger Minuten in Ihrem Online-Shop oder Onlineshop einrichten – ohne Programmierung und ohne wochenlange Implementierungsprojekte.
Hardware und Terminal-Compliance
Mehrere ältere Worldline-Terminalmodelle – darunter Yoximo, Yomani XR und ältere Atos-Geräte – nähern sich derzeit ihrem End-of-Life-Status (EOL) oder haben diesen bereits erreicht.
Wenn Ihr Unternehmen weiterhin eines der Terminals nutzt, die in unserem PCI-Compliance-Leitfaden aufgeführt sind, können zusätzliche compliancebezogene Kosten seitens der Acquirer entstehen.
Das Problem ist nicht nur eine Frage des Zeitpunkts. Klassische Terminals sind hardwaregebunden. Ihre Sicherheitsstandards werden zum Zeitpunkt der Herstellung festgelegt. Läuft diese Zertifizierung ab, kann sie nicht erneuert oder aktualisiert werden. Die Hardware selbst wird zur Einschränkung.
Mollie-Terminals entsprechen den aktuellen PCI-PTS-V6-Standards und sind auf langfristige Compliance ausgelegt. Für Unternehmen, die kontaktlose Zahlungen auf beliebigen Geräten ermöglichen möchten, verwandelt die Mollie Tap App jedes kompatible Gerät in ein vollständig konformes Kassenterminal, das sich automatisch aktualisiert und nicht veraltet.