Die Umstellung auf ein Unified-Commerce-Modell erfolgt nicht über Nacht, sondern in einem strukturierten Prozess. Ziel ist der Übergang zu einer modularen, skalierbaren Infrastruktur.
Schritt 1: Überprüfen Sie Ihre Technologieplattform
Bevor Sie neue Software anschaffen, sollten Sie die Schwachstellen Ihrer bestehenden Systeme identifizieren. Erfassen Sie jeden Punkt, an dem ein Kunde mit Ihnen interagiert. Wo enden die Daten? Wenn ein Kunde seine E-Mail-Adresse im Treueprogramm Ihres stationären Geschäfts ändert – weiß Ihr E-Mail-Marketing-Tool davon? Falls nicht, haben Sie eine Dateninsel entdeckt.
Schritt 2: Wählen Sie ein zentrales System
Sie benötigen eine Plattform, die als zentraler Dreh- und Angelpunkt Ihres Unternehmens fungiert. In der Regel handelt es sich dabei um eine Kombination aus einem robusten ERP-System (Enterprise Resource Planning) und einem leistungsfähigen PSP (Payment Service Provider). Der Schlüssel liegt in der Integration. Stellen Sie sicher, dass Ihre Tools über offene APIs verfügen, damit sie ohne ständige manuelle Eingriffe miteinander kommunizieren können.
Schritt 3: Konsolidieren Sie Ihre Zahlungen
Der einfachste Einstieg in Unified Commerce erfolgt über Ihre Zahlungen. Durch die Zusammenarbeit mit einem Anbieter, der Online-, In-App- und POS-Zahlungen abwickelt, erhalten Sie sofort ein umfassendes Verständnis für das Kundenverhalten.
Implementierung von Unified Commerce | Beispiele aus der Praxis
Bei Mollie haben wir Tausenden europäischen Unternehmen dabei geholfen, die Grenzen fragmentierter Systeme zu überwinden. Hier erfahren Sie, wie drei von ihnen ihre Abläufe optimiert haben.
plnktn, ein Abonnementdienst für Ernährung und Hautpflege auf Algenbasis, benötigte eine Lösung, die sich europaweit skalieren ließ – ohne massiven Verwaltungsaufwand.
Durch die Partnerschaft mit Mollie gelang es dem Unternehmen, die Zahlungsabwicklung im Online-Shop und in den wiederkehrenden Abonnementkanälen zu vereinheitlichen. Diese Integration vereinfachte nicht nur den Checkout, sondern optimierte auch das gesamte Backend. Indem mehrere lokale Zahlungsmethoden über ein einziges System angeboten wurden, konnten operative Reibungsverluste reduziert, die Verlängerungsrate gesteigert und die Reichweite europaweit sicher ausgebaut werden.
AYBL ist ein in Großbritannien ansässiges Fitnessbekleidungsunternehmen, das ein Wachstum verzeichnete, von dem die meisten Marken nur träumen können. Doch schnelles Wachstum bringt auch Komplexität mit sich – und das Unternehmen benötigte eine Zahlungslösung, die mit seiner internationalen Expansion Schritt halten konnte. Mithilfe des einheitlichen Ansatzes von Mollie integrierte AYBL Zahlungen in seinen E-Commerce-Shop und seine mobile App und bot Kund in ganz Europa ein reibungsloses Erlebnis. Das Ergebnis: weniger Warenkorbabbrüche, höhere Konversionsraten und eine Infrastruktur, die das Wachstum unterstützt, statt es auszubremsen.
Das BBQ Experience Centre ist ein Fachhändler mit einer florierenden Online-Präsenz und hochwertigen physischen Showrooms. Ursprünglich stand das Unternehmen vor einem klassischen Omnichannel-Problem: Die E-Commerce-Plattform lieferte umfangreiche Daten, doch die In-Store-Käufe blieben anonym und unverbunden.
Durch die Integration der Unified-Commerce-Lösung von Mollie konsolidierte das Unternehmen seine Online- und Offline-Zahlungsströme in einem einzigen Dashboard. So konnten Zahlungen im Laden direkt mit dem Lagerbestand und den Kundenprofilen verknüpft werden. Ganz gleich, ob ein Kunde persönlich einen hochwertigen Grill kauft oder Zubehör über sein Smartphone bestellt – das Erlebnis bleibt einheitlich und die Geschäftsdaten sind jederzeit korrekt.