Omnichannel-Zahlungen stellen einen Wandel vom „Verkauf an mehreren Orten“ hin zur Schaffung eines einzigen, nahtlosen Ökosystems für Ihre Kunden und Ihr Unternehmen dar.
Für Ihre Kunden bedeutet dies ein einheitliches Identitäts- und Zahlungserlebnis auf allen Geräten und in allen Shops.
Und für Ihr Unternehmen bedeutet es den Übergang von Datensilos, in denen Sie zwei separate Systeme verwalten, zu einer sogenannten „Single Source of Truth“. Durch die Vereinheitlichung dieser Kontaktpunkte profitieren Sie von zentralisiertem Reporting und automatisierter Abstimmung, sodass Sie die Leistung Ihres gesamten Ökosystems über ein einziges Dashboard verfolgen können.
Wichtige Funktionen einer Omnichannel-Zahlungsplattform
Eine echte Omnichannel-Zahlungsplattform fungiert als zentrales Nervensystem für Ihr Unternehmen. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
Zentrale Berichterstattung: Greifen Sie an einem Ort auf alle Verkaufsdaten aus Online- und stationären Geschäften zu.
Kanalübergreifende Erkennung: Identifizieren Sie einen Kunden anhand seines Zahlungstokens, unabhängig vom Kontaktpunkt.
Zentralisierte Terminalverwaltung: Verwalten Sie physische Zahlungshardware über dasselbe Portal wie Ihr E-Commerce-Gateway.
Flexible Rückerstattungslogik: Ermöglichen Sie es einem Kunden, online zu kaufen und den Artikel im Laden zurückzugeben oder eine Teilrückerstattung zu veranlassen – mit nur einem Klick.
Omnichannel vs. Unified Commerce
Obwohl diese Begriffe oft synonym verwendet werden, gibt es einen subtilen, aber entscheidenden Unterschied zwischen ihnen.
Omnichannel konzentriert sich auf das Front-End-Erlebnis des Kunden. Ein anschauliches Beispiel hierfür ist McDonald’s. Ganz gleich, ob Sie an einem Kiosk im Restaurant, über einen Desktop-Computer oder die mobile App bestellen – Ihr Erlebnis ist identisch (interessanterweise ist es die Vision von McDonald’s, sich als „das führende Omnichannel-Restaurant in allen seinen Märkten“ zu positionieren).
Unified Commerce ist die Backend-Realität, die dies ermöglicht, indem eine einzige Plattform genutzt wird, um Ihren Lagerbestand, Ihre Kundendaten und Ihre Zahlungen in einem System zu vereinen.
Einfach ausgedrückt:
Omnichannel: Alle kundenorientierten Kanäle sind miteinander verbunden, um ein einheitliches, nahtloses Erlebnis zu bieten.
Unified Commerce: Alle Backend-Systeme sind miteinander verbunden, um Ihren Finanz-, Betriebs- und Marketingteams die Möglichkeit zu geben, enorme Effizienzsteigerungen zu erzielen.
Ohne Unified Commerce ist Omnichannel oft nur eine Fassade, die Ihr Team dazu zwingt, Lücken zwischen den Systemen manuell zu überbrücken.
Omnichannel-Zahlung vs. Multichannel-Zahlung
Während es bei Omnichannel um Vernetzung geht, ist Multichannel das Gegenteil davon. In einer Multichannel-Konfiguration verfügen Sie zwar über mehrere Vertriebskanäle, doch da diese nicht miteinander kommunizieren, arbeiten sie isoliert voneinander.
Beispielsweise könnten Sie Zahlungen online und im Geschäft akzeptieren, doch die Systeme arbeiten völlig getrennt voneinander.
Die Herausforderung bei Multichannel: Sie nutzen unterschiedliche Anbieter für Ihren Webshop und Ihre POS-Kartenterminals. Dies führt zu fragmentierten Daten, manuellen Umgehungslösungen und einer komplexen Abstimmung am Ende jedes Monats.
Der Vorteil der Vereinheitlichung: Sie nutzen einen einzigen Anbieter für alles. Da die Daten vereinheitlicht sind, kann Ihr Personal, wenn ein Kunde ein Paar Schuhe online kauft und diese im Laden zurückgeben möchte, die Transaktion sofort ausfindig machen und die Rückerstattung vor Ort bearbeiten.
Indem Sie Silos auflösen, verbessern Sie das Kundenerlebnis und gewinnen gleichzeitig die betriebliche Transparenz, die Sie benötigen, um zu skalieren, ohne den Verwaltungsaufwand zu erhöhen.