Was ist ein Online-Zahlungsdienstleister?

Familie & Finanzen: So gehen Familien in Deutschland mit Geld umFamilie & Finanzen: So gehen Familien in Deutschland mit Geld um
Nick Knuppe
Head of Product Marketing
Kundenfokussiert und marktorientiert: Ein Marketer mit Hang zum Perfektionismus.

Ein Online-Zahlungsdienster übernimmt als dritte Partei die Abwicklung der Zahlung vom Kunden zum Onlinehändler. Die Zusammenarbeit mit Zahlungsdienstleistern bietet den Händlern viele Vorteile wie eine massive Kostenersparnis, ein geringerer Verwaltungsaufwand oder die automatisierte Einleitung rechtlicher Schritte bei Zahlungsausfällen.

Den größten Vorteil für Onlinehändler bieten Zahlungsdienstleister wie Mollie, die ihren Kunden Plugins anbieten, bei welchen gleichzeitig verschiedene Zahlungsmethoden in den Onlineshop integriert werden. So sparen sich Shopbetreiber die aufwendige und kostspielige Verwaltung vieler Verträge mit den gängigen Anbietern für Zahlungsmethoden.

Welche Aufgaben übernimmt der Zahlungsdienstleister?

Onlineshopping ist so beliebt, weil Bestellungen komfortabel ablaufen und wenig Aufwand für den Kunden bedeuten. Damit ein Onlineshop im Wettbewerb mit anderen Händlern bestehen kann, ist es also notwendig, dass der Bestellprozess von der Auswahl der Produkte bis hin zum Bezahlvorgang auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt ist. 

Hier kommen Online-Zahlungsdienstleister wie Mollie ins Spiel. Dank ihrer praktischen Integrationen für Onlineshops haben Kunden die Auswahl zwischen allen gängigen Zahlungsmethoden. Die zentrale Abwicklung über die sogenannten Payment-Service-Provider (PSP) ermöglicht schnelle und sichere Zahlungen.

Diese Aufgaben übernehmen Zahlungsdienstleister für Onlinehändler:

  • Bonitätsprüfung der Kunden

  • Annahme der Zahlungen

  • Verwaltung der Zahlungsdaten

  • Zahlungstransfer von der Bank der Kunden an den Onlineshop

  • Abwicklung der Rückerstattungen

  • Einleitung rechtlicher Schritte bei Zahlungsausfall

Verschiedene Arten von Zahlungsdienstleistern in Deutschland

Die gängigsten Online-Zahlungsdienstleister in Deutschland sind Anbieter wie PayPal oder Klarna. Hier müssen Kunden vor der Bezahlung in einem Onlineshop ein Konto einrichten. Der Vorteil für die Kunden ist zwar, dass eine Online-Zahlung nach erstmaliger Einrichtung schnell und einfach abläuft, allerdings stehen innerhalb eines Dienstleisters nur eine begrenzte Anzahl an Zahlungsmethoden zur Auswahl. Hinzu kommt, dass Onlineshops mit der Integration einer der Zahlungsdienstleister keine Bezahlmöglichkeiten für Kunden ohne ein Konto, beispielsweise bei PayPal, anbieten können.

Als Konsequenz schließen viele Händler mehrere Verträge mit Anbietern für Zahlungsmethoden ab, damit ihre Kunden zwischen den Online-Zahlungsarten wählen können. Dies erfordert viel Verwaltung und ist mit hohen Kosten verbunden.

Die Lösung für diese Problematik bieten Zahlungsdienstleister wie Mollie: Die Shopbetreiber bieten ihren Kunden eine große Auswahl an Zahlungsmethoden – Mollie übernimmt die Verwaltung. Mit nur einem praktischen Plugin für den Onlineshop können Händler alle auf ihre Zielgruppe abgestimmten Bezahlmethoden anbieten. Selbstverständlich sind in der Integration auch Zahlungsdienstleister wie PayPal oder Klarna enthalten.

Diese sicheren Zahlungsmethoden lassen sich über das Mollie-Plugin integrieren:

  • Kauf auf Rechnung

  • Online-Überweisung (z.B. mit Apple Pay, PayPal oder giropay)

  • SEPA-Lastschrift

  • Kreditkartenzahlung

Vorteile einer ausgelagerten Zahlungsabwicklung über PSPs

Die Zusammenarbeit mit einem Zahlungsdienstleister kann zu einer verbesserten Conversion-Rate im Checkout führen. Da die Kunden zwischen mehreren Zahlungsmethoden die auswählen können, die sie bevorzugen, sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs der Bestellung beim Bezahlvorgang. Darüber hinaus ist eine Zahlung mit der präferierten Bezahlart häufig in nur wenigen Klicks erledigt, wenn bereits entsprechende Kundenkonten vorhanden sind. Eine Zahlungsabwicklung über Payment-Service-Provider trägt nicht nur zu einer verbesserten Benutzerfreundlichkeit des Onlineshops bei, sondern bietet auch weitere Vorteile für die Onlinehändler:

  • Kostenersparnis: ein Vertrag statt mehrerer verschiedener

  • Geringeres Risiko: Absicherung bei Zahlungsverzug oder -ausfall

  • Zeitersparnis: Zahlungsabwicklung und Datenverwaltung wird übernommen

  • Übersicht: Alle aus- und eingehenden Zahlungen auf einen Blick

Wie hoch sind die Kosten für die Zusammenarbeit mit einem Online-Zahlungsdienstleister?

Die Kosten für die Zusammenarbeit mit einem Online-Zahlungsdienstleister setzen sich üblicherweise aus drei Komponenten zusammen: der einmaligen Einrichtungsgebühr, einer festen Gebühr für die Nutzung einer Zahlungsart und der jeweiligen abhängigen Gebühr für die Nutzung einer Zahlungsart je nach Vorgangsvolumen. Sollte eine Zahlung vom Kunden storniert werden, fallen in der Regel Gebühren für die Stornierung an.

Je nach Zahlungsdienstleister und Zahlungsmethoden in der Integration variieren die Gebühren. Bei manchen Anbietern zahlen Händler eine größere Einrichtungsgebühr und bei anderen sind die anteilhaften Gebühren am Vorgangsvolumen größer. Welcher Zahlungsdienstleister für einen Onlineshop der richtige ist, hängt somit unter anderem davon ab, wie groß das Vorgangsvolumen ist beziehungsweise wie viele Bestellungen über den Shop getätigt werden und gleichzeitig davon, wie viele Bezahlmethoden angeboten werden sollen.

Wie finden Sie den richtigen Zahlungsdienstleister?

Auf der Suche nach einem Online-Zahlungsdienstleister lohnt es sich, verschiedene Angebote zu vergleichen, da die gebotenen Leistungen und Preise variieren. Grundsätzlich sollten Onlinehändler auf einen Anbieter mit transparenten Preisen vertrauen. Grundsätzlich sollte der Zahlungsdienstleister über eine große Auswahl an Zahlungsmethoden mit flexibel anpassbaren Integrationen verfügen, damit Bezahlvorgänge im Onlineshop optimal auf die Zielgruppe abgestimmt werden können.

Kunden von Mollie können sich auf eine transparente Preisgestaltung ohne versteckte Kosten verlassen. Als Shopbetreiber zahlen unsere Kunden ausschließlich für erfolgreiche Transaktionen.

Fazit: Warum Sie im Onlinehandel auf Zahlungsdienstleister setzen sollten

Das Angebot an Onlinehändlern ist groß. Bieten Händler ihren Kunden nicht die gewünschten Bezahlmethoden an, besteht ein hohes Risiko, dass der Bestellvorgang abgebrochen wird. Mit der Integration eines Zahlungsdienstleister-Plugins profitieren nicht nur die Kunden von einem bequemen Bezahlvorgang, sondern auch die Händler von besseren Conversion-Rates, geringeren Kosten und einer einfachen Verwaltung.

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