Eigenständige Terminals
Eigenständige Terminals sind im Einzelhandel verbreitet. Sie unterstützen das Auflegen der Karte, das Auslesen des Chips mit PIN-Eingabe, kontaktlose Zahlungen und Zahlungen per Wallet. Traditionelle eigenständige Terminals müssen normalerweise ständig mit einem Netzteil verbunden sein und werden über die Telefonleitung oder das Internet angeschlossen. Sie verfügen über ein Kartenlesegerät und ein Tastaturfeld zur Eingabe des Transaktionsbetrags.
Traditionelle Terminals sind einfach und verlässlich – oft aber auf das reine Verarbeiten der Transaktionen ohne die Integration weiterer Systeme wie cloudbasierter Software beschränkt.
Moderne eigenständige Terminals entwickeln sich aber hin zur Integration mit Systemen zur Verwaltung von Inventar und Kundenbeziehungen. Einige verfügen über Touchscreens und mobile Fähigkeiten für Transaktionen wie die Abholung an der Bordsteinkante, sodass auch sie für Unternehmen mit verschiedenen Bedürfnissen flexibler einsetzbar sind.

Lokale POS-Zahlungssysteme
Lokale POS-Lösungen speichern Transaktionsdaten lokal, ohne eine Internetverbindung zu benötigen. Das bedeutet, dass alle Verkaufs- und Transaktionsdaten innerhalb des Computersystems Ihres Unternehmens oder im Intranet gespeichert werden.
Unternehmen, die eine lokale POS-Lösung nutzen, zahlen üblicherweise eine Lizenz- und Einrichtungsgebühr an einen Softwareanbieter. Sie müssen außerdem regelmäßig ihre Systeme aktualisieren, da die Daten ja nicht automatisch synchronisiert werden.
Dieser manuelle Prozess kann zeitaufwendig sein, kann aber für Unternehmen mit erhöhten Sicherheitsansprüchen die bevorzugte Lösung darstellen. Unternehmen mit mehreren Standorten, an denen das Internet nur teilweise erreichbar ist, können so ihren Betrieb fortführen, auch wenn die Verbindung unterbrochen ist.

Cloudbasiertes, integriertes Terminal
Diese Systeme integrieren Online- und POS-Zahlungen, indem Inventar-, Kunden- und Transaktionsdaten an einem Ort kombiniert werden. Cloudbasierte Systeme werden normalerweise über Softwareanbieter lizenziert, die monatliche oder jährliche Abonnementgebühren erheben.
Diese Art Terminal eignet sich perfekt für E-Commerce-Unternehmen, die sowohl Ladengeschäft als auch einen Onlineshop besitzen, da es ihnen Flexibilität und eine klare, zentralisierte Übersicht ihrer Daten bietet. Es ist in der Regel einfach und schnell eingerichtet und einsatzbereit. Das Gerät ist vielseitig einsetzbar, egal, ob im Ladengeschäft oder an verschiedenen Orten verkauft wird.

Mobile POS-Lösungen (mPOS)
Mobile POS-Lösungen wie SumUp und Zettle sind flexibel und mobil, wodurch sie perfekt für kleine Geschäfte und Pop-ups geeignet sind.
Sie können auf zwei Arten eingesetzt werden: Entweder mit einem Kartenlesegerät, das via Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet verbunden wird und über mobile Daten läuft, oder mit einem eigenständigen mobilen Gerät mit eingebauter SIM-Karte für die Internetverbindung.
mPOS-Geräte sind dank geringer Initialkosten und fester Transaktionsgebühren eine kosteneffiziente Lösung für Start-ups. Sobald Ihr Unternehmen aber wächst oder Sie bereits ein hohes Zahlungsvolumen verarbeiten, könnte das transaktionsbasierte Gebührensystem jedoch bald teuer gegenüber einer Flatrate oder monatlichen Gebühr werden.
Eine weitere beachtenswerte Option ist Tap to Pay, womit Sie jedes Mobilgerät wie ein Smartphone oder Tablet in ein Zahlungsterminal verwandeln können. So können Sie separate Hardware komplett vermeiden.
