Was ist Wero? Gebühren und Streitfälle für Unternehmen

Was ist Wero? Welche Gebühren und Streitfallrisiken die neue europäische Zahlart für Webshops im österreichischen Onlinehandel mit sich bringt.

Was ist Wero? Welche Gebühren und Streitfallrisiken die neue europäische Zahlart für Webshops im österreichischen Onlinehandel mit sich bringt.

Romy ten Nijenhuis

Romy ten Nijenhuis

Produkt-Delivery-Manager

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Wero ist eine neue europaweite Zahlart der European Payments Initiative (EPI). Hinter der EPI steht ein Zusammenschluss europäischer Banken und Finanzdienstleister, darunter BNP Paribas, ING, Deutsche Bank und Rabobank. Mit Wero fließt das Geld per SEPA-Echtzeitüberweisung direkt vom Bankkonto Ihrer Kunden auf Ihr Konto.

Für Ihr Unternehmen hat Wero eine Eigenschaft, die Sie kennen sollten, bevor Sie die Zahlart aktivieren: Wero-Zahlungen sind nicht garantiert.

Wenn Sie in Ihrem Webshop die eps-Überweisung anbieten, sind Sie Zahlungen gewohnt, die sich nach der Ausführung nicht mehr einseitig widerrufen lassen. Bei Wero ist das anders: Hier sind Streitfälle und Chargebacks möglich.

Wird einem Streitfall stattgegeben, kann Sie das den Umsatz und die Ware kosten, und zusätzlich fällt eine Gebühr an. Außerdem muss jemand in Ihrem Team jeden Fall betreuen, Nachweise sammeln und die Fristen einhalten.

In diesem Beitrag erfahren Sie, was Wero ist, wo die Zahlart in Österreich steht, was sie kostet, wie der Wero-Streitfallprozess funktioniert und was das für Ihr Unternehmen im österreichischen Onlinehandel bedeutet.

Wero ist eine neue europaweite Zahlart der European Payments Initiative (EPI). Hinter der EPI steht ein Zusammenschluss europäischer Banken und Finanzdienstleister, darunter BNP Paribas, ING, Deutsche Bank und Rabobank. Mit Wero fließt das Geld per SEPA-Echtzeitüberweisung direkt vom Bankkonto Ihrer Kunden auf Ihr Konto.

Für Ihr Unternehmen hat Wero eine Eigenschaft, die Sie kennen sollten, bevor Sie die Zahlart aktivieren: Wero-Zahlungen sind nicht garantiert.

Wenn Sie in Ihrem Webshop die eps-Überweisung anbieten, sind Sie Zahlungen gewohnt, die sich nach der Ausführung nicht mehr einseitig widerrufen lassen. Bei Wero ist das anders: Hier sind Streitfälle und Chargebacks möglich.

Wird einem Streitfall stattgegeben, kann Sie das den Umsatz und die Ware kosten, und zusätzlich fällt eine Gebühr an. Außerdem muss jemand in Ihrem Team jeden Fall betreuen, Nachweise sammeln und die Fristen einhalten.

In diesem Beitrag erfahren Sie, was Wero ist, wo die Zahlart in Österreich steht, was sie kostet, wie der Wero-Streitfallprozess funktioniert und was das für Ihr Unternehmen im österreichischen Onlinehandel bedeutet.

Wero ist eine neue europaweite Zahlart der European Payments Initiative (EPI). Hinter der EPI steht ein Zusammenschluss europäischer Banken und Finanzdienstleister, darunter BNP Paribas, ING, Deutsche Bank und Rabobank. Mit Wero fließt das Geld per SEPA-Echtzeitüberweisung direkt vom Bankkonto Ihrer Kunden auf Ihr Konto.

Für Ihr Unternehmen hat Wero eine Eigenschaft, die Sie kennen sollten, bevor Sie die Zahlart aktivieren: Wero-Zahlungen sind nicht garantiert.

Wenn Sie in Ihrem Webshop die eps-Überweisung anbieten, sind Sie Zahlungen gewohnt, die sich nach der Ausführung nicht mehr einseitig widerrufen lassen. Bei Wero ist das anders: Hier sind Streitfälle und Chargebacks möglich.

Wird einem Streitfall stattgegeben, kann Sie das den Umsatz und die Ware kosten, und zusätzlich fällt eine Gebühr an. Außerdem muss jemand in Ihrem Team jeden Fall betreuen, Nachweise sammeln und die Fristen einhalten.

In diesem Beitrag erfahren Sie, was Wero ist, wo die Zahlart in Österreich steht, was sie kostet, wie der Wero-Streitfallprozess funktioniert und was das für Ihr Unternehmen im österreichischen Onlinehandel bedeutet.

Wero ist eine neue europaweite Zahlart der European Payments Initiative (EPI). Hinter der EPI steht ein Zusammenschluss europäischer Banken und Finanzdienstleister, darunter BNP Paribas, ING, Deutsche Bank und Rabobank. Mit Wero fließt das Geld per SEPA-Echtzeitüberweisung direkt vom Bankkonto Ihrer Kunden auf Ihr Konto.

Für Ihr Unternehmen hat Wero eine Eigenschaft, die Sie kennen sollten, bevor Sie die Zahlart aktivieren: Wero-Zahlungen sind nicht garantiert.

Wenn Sie in Ihrem Webshop die eps-Überweisung anbieten, sind Sie Zahlungen gewohnt, die sich nach der Ausführung nicht mehr einseitig widerrufen lassen. Bei Wero ist das anders: Hier sind Streitfälle und Chargebacks möglich.

Wird einem Streitfall stattgegeben, kann Sie das den Umsatz und die Ware kosten, und zusätzlich fällt eine Gebühr an. Außerdem muss jemand in Ihrem Team jeden Fall betreuen, Nachweise sammeln und die Fristen einhalten.

In diesem Beitrag erfahren Sie, was Wero ist, wo die Zahlart in Österreich steht, was sie kostet, wie der Wero-Streitfallprozess funktioniert und was das für Ihr Unternehmen im österreichischen Onlinehandel bedeutet.

European Payments Initiative: Garantierte vs. nicht garantierte Zahlungen im Onlinehandel

Um Wero einzuordnen, brauchen Sie zwei Begriffe: garantiert und nicht garantiert. Das bedeuten sie.

Was ist eine garantierte Zahlung?

Ein Zahlungssystem (Scheme) ist die Organisation, die die Regeln für eine Zahlart festlegt. Bei einer garantierten Zahlart trägt das Scheme das Risiko einer Rückbuchung, nicht Sie.

Das bekannteste österreichische Beispiel ist die eps-Überweisung. Sie erhalten eine Zahlungsgarantie von der Bank des Käufers, und sobald die Zahlung bestätigt ist, gehört das Geld Ihnen. Solange Sie dem Kunden nichts selbst erstatten, bleibt es auf Ihrem Konto, und der Käufer hat kaum eine Möglichkeit, es zurückzufordern. Nach demselben Prinzip funktionieren iDEAL in den Niederlanden und Payconiq in Belgien, deren Nutzer nun schrittweise zu Wero wechseln.

Was ist eine nicht garantierte Zahlung?

Bei einer nicht garantierten Zahlung ist das Geld nicht sofort endgültig. Die Transaktion wird ausgeführt und die Bestellung abgeschlossen, der Kunde kann die Zahlung aber auch danach noch anfechten.

Auch das ist im heimischen Onlinehandel nichts Neues. Bei der SEPA-Lastschrift können Kunden eine Rückbuchung innerhalb von 56 Tagen ohne Angabe von Gründen beauftragen. Auch Kartenzahlungen kennen Chargebacks, und Visa und Mastercard sind in 91 % der 100 umsatzstärksten Webshops in Österreich im Checkout (Handelsverband, Top 100 Webshops 2025).

Wero basiert auf SEPA-Echtzeitüberweisungen: Sie erhalten die Bestätigung in Echtzeit, und das Geld ist rasch auf Ihrem Konto. Weil die Regeln von Wero Verbrauchern bei Verarbeitungsfehlern, Betrug oder kommerziellen Streitfällen ein Chargeback ermöglichen, gelten diese Zahlungen dennoch als nicht garantiert.

Mit Wero bezahlen statt eps: Was ändert sich?

Garantierte und nicht garantierte Zahlarten unterscheiden sich bei Geschwindigkeit, Kosten, Chargeback-Risiko und Reichweite. Der direkte Vergleich mit der eps-Überweisung zeigt, worauf es ankommt.

eps ist garantiert und wird in Echtzeit bestätigt, richtet sich aber vor allem an Kunden österreichischer Banken. Wero wird ebenfalls in Echtzeit abgewickelt, hat einen definierten Streitfallprozess und ist für den grenzüberschreitenden Einsatz konzipiert. Der Kompromiss: etwas mehr Risiko als bei einer rein nationalen garantierten Zahlart, dafür eine Reichweite, die solche Verfahren nie erreichen konnten.

Möglich macht diese Reichweite gerade der Streitfallrahmen von Wero. Die starke Kundenauthentifizierung (SCA) gibt Banken und Schemes den Schutz vor Betrug, den sie brauchen, um Echtzeitzahlungen über Ländergrenzen hinweg anzubieten. Dafür waren nationale garantierte Zahlarten wie eps oder iDEAL nie ausgelegt.

In den Niederlanden, wo iDEAL bisher gar keine Rückbuchungen kannte, bedeutet das die größte Umstellung.

„Uns ist völlig bewusst, dass der Abschied von der sofortigen Endgültigkeit bei iDEAL eine echte operative Umstellung bedeutet und bei Finanzteams berechtigte Bedenken auslöst“, erklärt Romy ten Nijenhuis, Product Delivery Manager für Wero-Zahlungen bei Mollie. „Wero wurde bewusst so konzipiert, dass es direkt mit den globalen Kreditkartenanbietern konkurrieren und eine vollwertige europäische Zahlungsalternative schaffen kann. Unsere Priorität ist es, die Unternehmen, die wir betreuen, sowohl über die Risiken als auch über die Chancen dieser Veränderung zu informieren.“

Made in Europe: Wero-Gebühren im Vergleich zu digitalen Wallets

Der zweite Punkt, den Sie einplanen sollten, sind die Kosten. Wero wird über Mollie mit 0,90 % + 0,25 € pro Transaktion verarbeitet. Digitale Wallets von Drittanbietern sind typischerweise teurer, häufig 2,49 % plus eine Fixgebühr pro Transaktion.

Zahlart

Typische Verarbeitungskosten

Wero (über Mollie)

0,90 % + 0,25 €

Digitale Wallets von Drittanbietern

2,49 % + Fixgebühr

Laut derselben Handelsverband-Auswertung steht PayPal in 83 % der Top-100-Webshops in Österreich zur Wahl. Wer einen nennenswerten Teil seines Umsatzes über Wallets abwickelt, spürt den Unterschied also schnell. Das ist kein Grund, Wallets zu streichen, die Ihre Kunden bereits nutzen. Wenn Ihre Kunden im Checkout zwischen mehreren Zahlarten wählen können, lohnt es sich aber, Wero als günstigere Option anzubieten.

Um Wero einzuordnen, brauchen Sie zwei Begriffe: garantiert und nicht garantiert. Das bedeuten sie.

Was ist eine garantierte Zahlung?

Ein Zahlungssystem (Scheme) ist die Organisation, die die Regeln für eine Zahlart festlegt. Bei einer garantierten Zahlart trägt das Scheme das Risiko einer Rückbuchung, nicht Sie.

Das bekannteste österreichische Beispiel ist die eps-Überweisung. Sie erhalten eine Zahlungsgarantie von der Bank des Käufers, und sobald die Zahlung bestätigt ist, gehört das Geld Ihnen. Solange Sie dem Kunden nichts selbst erstatten, bleibt es auf Ihrem Konto, und der Käufer hat kaum eine Möglichkeit, es zurückzufordern. Nach demselben Prinzip funktionieren iDEAL in den Niederlanden und Payconiq in Belgien, deren Nutzer nun schrittweise zu Wero wechseln.

Was ist eine nicht garantierte Zahlung?

Bei einer nicht garantierten Zahlung ist das Geld nicht sofort endgültig. Die Transaktion wird ausgeführt und die Bestellung abgeschlossen, der Kunde kann die Zahlung aber auch danach noch anfechten.

Auch das ist im heimischen Onlinehandel nichts Neues. Bei der SEPA-Lastschrift können Kunden eine Rückbuchung innerhalb von 56 Tagen ohne Angabe von Gründen beauftragen. Auch Kartenzahlungen kennen Chargebacks, und Visa und Mastercard sind in 91 % der 100 umsatzstärksten Webshops in Österreich im Checkout (Handelsverband, Top 100 Webshops 2025).

Wero basiert auf SEPA-Echtzeitüberweisungen: Sie erhalten die Bestätigung in Echtzeit, und das Geld ist rasch auf Ihrem Konto. Weil die Regeln von Wero Verbrauchern bei Verarbeitungsfehlern, Betrug oder kommerziellen Streitfällen ein Chargeback ermöglichen, gelten diese Zahlungen dennoch als nicht garantiert.

Mit Wero bezahlen statt eps: Was ändert sich?

Garantierte und nicht garantierte Zahlarten unterscheiden sich bei Geschwindigkeit, Kosten, Chargeback-Risiko und Reichweite. Der direkte Vergleich mit der eps-Überweisung zeigt, worauf es ankommt.

eps ist garantiert und wird in Echtzeit bestätigt, richtet sich aber vor allem an Kunden österreichischer Banken. Wero wird ebenfalls in Echtzeit abgewickelt, hat einen definierten Streitfallprozess und ist für den grenzüberschreitenden Einsatz konzipiert. Der Kompromiss: etwas mehr Risiko als bei einer rein nationalen garantierten Zahlart, dafür eine Reichweite, die solche Verfahren nie erreichen konnten.

Möglich macht diese Reichweite gerade der Streitfallrahmen von Wero. Die starke Kundenauthentifizierung (SCA) gibt Banken und Schemes den Schutz vor Betrug, den sie brauchen, um Echtzeitzahlungen über Ländergrenzen hinweg anzubieten. Dafür waren nationale garantierte Zahlarten wie eps oder iDEAL nie ausgelegt.

In den Niederlanden, wo iDEAL bisher gar keine Rückbuchungen kannte, bedeutet das die größte Umstellung.

„Uns ist völlig bewusst, dass der Abschied von der sofortigen Endgültigkeit bei iDEAL eine echte operative Umstellung bedeutet und bei Finanzteams berechtigte Bedenken auslöst“, erklärt Romy ten Nijenhuis, Product Delivery Manager für Wero-Zahlungen bei Mollie. „Wero wurde bewusst so konzipiert, dass es direkt mit den globalen Kreditkartenanbietern konkurrieren und eine vollwertige europäische Zahlungsalternative schaffen kann. Unsere Priorität ist es, die Unternehmen, die wir betreuen, sowohl über die Risiken als auch über die Chancen dieser Veränderung zu informieren.“

Made in Europe: Wero-Gebühren im Vergleich zu digitalen Wallets

Der zweite Punkt, den Sie einplanen sollten, sind die Kosten. Wero wird über Mollie mit 0,90 % + 0,25 € pro Transaktion verarbeitet. Digitale Wallets von Drittanbietern sind typischerweise teurer, häufig 2,49 % plus eine Fixgebühr pro Transaktion.

Zahlart

Typische Verarbeitungskosten

Wero (über Mollie)

0,90 % + 0,25 €

Digitale Wallets von Drittanbietern

2,49 % + Fixgebühr

Laut derselben Handelsverband-Auswertung steht PayPal in 83 % der Top-100-Webshops in Österreich zur Wahl. Wer einen nennenswerten Teil seines Umsatzes über Wallets abwickelt, spürt den Unterschied also schnell. Das ist kein Grund, Wallets zu streichen, die Ihre Kunden bereits nutzen. Wenn Ihre Kunden im Checkout zwischen mehreren Zahlarten wählen können, lohnt es sich aber, Wero als günstigere Option anzubieten.

Um Wero einzuordnen, brauchen Sie zwei Begriffe: garantiert und nicht garantiert. Das bedeuten sie.

Was ist eine garantierte Zahlung?

Ein Zahlungssystem (Scheme) ist die Organisation, die die Regeln für eine Zahlart festlegt. Bei einer garantierten Zahlart trägt das Scheme das Risiko einer Rückbuchung, nicht Sie.

Das bekannteste österreichische Beispiel ist die eps-Überweisung. Sie erhalten eine Zahlungsgarantie von der Bank des Käufers, und sobald die Zahlung bestätigt ist, gehört das Geld Ihnen. Solange Sie dem Kunden nichts selbst erstatten, bleibt es auf Ihrem Konto, und der Käufer hat kaum eine Möglichkeit, es zurückzufordern. Nach demselben Prinzip funktionieren iDEAL in den Niederlanden und Payconiq in Belgien, deren Nutzer nun schrittweise zu Wero wechseln.

Was ist eine nicht garantierte Zahlung?

Bei einer nicht garantierten Zahlung ist das Geld nicht sofort endgültig. Die Transaktion wird ausgeführt und die Bestellung abgeschlossen, der Kunde kann die Zahlung aber auch danach noch anfechten.

Auch das ist im heimischen Onlinehandel nichts Neues. Bei der SEPA-Lastschrift können Kunden eine Rückbuchung innerhalb von 56 Tagen ohne Angabe von Gründen beauftragen. Auch Kartenzahlungen kennen Chargebacks, und Visa und Mastercard sind in 91 % der 100 umsatzstärksten Webshops in Österreich im Checkout (Handelsverband, Top 100 Webshops 2025).

Wero basiert auf SEPA-Echtzeitüberweisungen: Sie erhalten die Bestätigung in Echtzeit, und das Geld ist rasch auf Ihrem Konto. Weil die Regeln von Wero Verbrauchern bei Verarbeitungsfehlern, Betrug oder kommerziellen Streitfällen ein Chargeback ermöglichen, gelten diese Zahlungen dennoch als nicht garantiert.

Mit Wero bezahlen statt eps: Was ändert sich?

Garantierte und nicht garantierte Zahlarten unterscheiden sich bei Geschwindigkeit, Kosten, Chargeback-Risiko und Reichweite. Der direkte Vergleich mit der eps-Überweisung zeigt, worauf es ankommt.

eps ist garantiert und wird in Echtzeit bestätigt, richtet sich aber vor allem an Kunden österreichischer Banken. Wero wird ebenfalls in Echtzeit abgewickelt, hat einen definierten Streitfallprozess und ist für den grenzüberschreitenden Einsatz konzipiert. Der Kompromiss: etwas mehr Risiko als bei einer rein nationalen garantierten Zahlart, dafür eine Reichweite, die solche Verfahren nie erreichen konnten.

Möglich macht diese Reichweite gerade der Streitfallrahmen von Wero. Die starke Kundenauthentifizierung (SCA) gibt Banken und Schemes den Schutz vor Betrug, den sie brauchen, um Echtzeitzahlungen über Ländergrenzen hinweg anzubieten. Dafür waren nationale garantierte Zahlarten wie eps oder iDEAL nie ausgelegt.

In den Niederlanden, wo iDEAL bisher gar keine Rückbuchungen kannte, bedeutet das die größte Umstellung.

„Uns ist völlig bewusst, dass der Abschied von der sofortigen Endgültigkeit bei iDEAL eine echte operative Umstellung bedeutet und bei Finanzteams berechtigte Bedenken auslöst“, erklärt Romy ten Nijenhuis, Product Delivery Manager für Wero-Zahlungen bei Mollie. „Wero wurde bewusst so konzipiert, dass es direkt mit den globalen Kreditkartenanbietern konkurrieren und eine vollwertige europäische Zahlungsalternative schaffen kann. Unsere Priorität ist es, die Unternehmen, die wir betreuen, sowohl über die Risiken als auch über die Chancen dieser Veränderung zu informieren.“

Made in Europe: Wero-Gebühren im Vergleich zu digitalen Wallets

Der zweite Punkt, den Sie einplanen sollten, sind die Kosten. Wero wird über Mollie mit 0,90 % + 0,25 € pro Transaktion verarbeitet. Digitale Wallets von Drittanbietern sind typischerweise teurer, häufig 2,49 % plus eine Fixgebühr pro Transaktion.

Zahlart

Typische Verarbeitungskosten

Wero (über Mollie)

0,90 % + 0,25 €

Digitale Wallets von Drittanbietern

2,49 % + Fixgebühr

Laut derselben Handelsverband-Auswertung steht PayPal in 83 % der Top-100-Webshops in Österreich zur Wahl. Wer einen nennenswerten Teil seines Umsatzes über Wallets abwickelt, spürt den Unterschied also schnell. Das ist kein Grund, Wallets zu streichen, die Ihre Kunden bereits nutzen. Wenn Ihre Kunden im Checkout zwischen mehreren Zahlarten wählen können, lohnt es sich aber, Wero als günstigere Option anzubieten.

Um Wero einzuordnen, brauchen Sie zwei Begriffe: garantiert und nicht garantiert. Das bedeuten sie.

Was ist eine garantierte Zahlung?

Ein Zahlungssystem (Scheme) ist die Organisation, die die Regeln für eine Zahlart festlegt. Bei einer garantierten Zahlart trägt das Scheme das Risiko einer Rückbuchung, nicht Sie.

Das bekannteste österreichische Beispiel ist die eps-Überweisung. Sie erhalten eine Zahlungsgarantie von der Bank des Käufers, und sobald die Zahlung bestätigt ist, gehört das Geld Ihnen. Solange Sie dem Kunden nichts selbst erstatten, bleibt es auf Ihrem Konto, und der Käufer hat kaum eine Möglichkeit, es zurückzufordern. Nach demselben Prinzip funktionieren iDEAL in den Niederlanden und Payconiq in Belgien, deren Nutzer nun schrittweise zu Wero wechseln.

Was ist eine nicht garantierte Zahlung?

Bei einer nicht garantierten Zahlung ist das Geld nicht sofort endgültig. Die Transaktion wird ausgeführt und die Bestellung abgeschlossen, der Kunde kann die Zahlung aber auch danach noch anfechten.

Auch das ist im heimischen Onlinehandel nichts Neues. Bei der SEPA-Lastschrift können Kunden eine Rückbuchung innerhalb von 56 Tagen ohne Angabe von Gründen beauftragen. Auch Kartenzahlungen kennen Chargebacks, und Visa und Mastercard sind in 91 % der 100 umsatzstärksten Webshops in Österreich im Checkout (Handelsverband, Top 100 Webshops 2025).

Wero basiert auf SEPA-Echtzeitüberweisungen: Sie erhalten die Bestätigung in Echtzeit, und das Geld ist rasch auf Ihrem Konto. Weil die Regeln von Wero Verbrauchern bei Verarbeitungsfehlern, Betrug oder kommerziellen Streitfällen ein Chargeback ermöglichen, gelten diese Zahlungen dennoch als nicht garantiert.

Mit Wero bezahlen statt eps: Was ändert sich?

Garantierte und nicht garantierte Zahlarten unterscheiden sich bei Geschwindigkeit, Kosten, Chargeback-Risiko und Reichweite. Der direkte Vergleich mit der eps-Überweisung zeigt, worauf es ankommt.

eps ist garantiert und wird in Echtzeit bestätigt, richtet sich aber vor allem an Kunden österreichischer Banken. Wero wird ebenfalls in Echtzeit abgewickelt, hat einen definierten Streitfallprozess und ist für den grenzüberschreitenden Einsatz konzipiert. Der Kompromiss: etwas mehr Risiko als bei einer rein nationalen garantierten Zahlart, dafür eine Reichweite, die solche Verfahren nie erreichen konnten.

Möglich macht diese Reichweite gerade der Streitfallrahmen von Wero. Die starke Kundenauthentifizierung (SCA) gibt Banken und Schemes den Schutz vor Betrug, den sie brauchen, um Echtzeitzahlungen über Ländergrenzen hinweg anzubieten. Dafür waren nationale garantierte Zahlarten wie eps oder iDEAL nie ausgelegt.

In den Niederlanden, wo iDEAL bisher gar keine Rückbuchungen kannte, bedeutet das die größte Umstellung.

„Uns ist völlig bewusst, dass der Abschied von der sofortigen Endgültigkeit bei iDEAL eine echte operative Umstellung bedeutet und bei Finanzteams berechtigte Bedenken auslöst“, erklärt Romy ten Nijenhuis, Product Delivery Manager für Wero-Zahlungen bei Mollie. „Wero wurde bewusst so konzipiert, dass es direkt mit den globalen Kreditkartenanbietern konkurrieren und eine vollwertige europäische Zahlungsalternative schaffen kann. Unsere Priorität ist es, die Unternehmen, die wir betreuen, sowohl über die Risiken als auch über die Chancen dieser Veränderung zu informieren.“

Made in Europe: Wero-Gebühren im Vergleich zu digitalen Wallets

Der zweite Punkt, den Sie einplanen sollten, sind die Kosten. Wero wird über Mollie mit 0,90 % + 0,25 € pro Transaktion verarbeitet. Digitale Wallets von Drittanbietern sind typischerweise teurer, häufig 2,49 % plus eine Fixgebühr pro Transaktion.

Zahlart

Typische Verarbeitungskosten

Wero (über Mollie)

0,90 % + 0,25 €

Digitale Wallets von Drittanbietern

2,49 % + Fixgebühr

Laut derselben Handelsverband-Auswertung steht PayPal in 83 % der Top-100-Webshops in Österreich zur Wahl. Wer einen nennenswerten Teil seines Umsatzes über Wallets abwickelt, spürt den Unterschied also schnell. Das ist kein Grund, Wallets zu streichen, die Ihre Kunden bereits nutzen. Wenn Ihre Kunden im Checkout zwischen mehreren Zahlarten wählen können, lohnt es sich aber, Wero als günstigere Option anzubieten.

Bild mit Wero-Logo
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Alles, was europäische Unternehmen über Wero-Zahlungen wissen müssen – weit über den bloßen Streitbeilegungsprozess hinaus.

So läuft ein Wero-Streitfall im E-Commerce ab

Die EPI unterscheidet bei Wero-Transaktionen drei Arten von Streitfällen: Verarbeitungsfehler (technische Probleme oder falsche Beträge), Betrug (nicht autorisierte Transaktionen) und kommerzielle Streitfälle (Waren oder Dienstleistungen, die nicht wie erwartet geliefert wurden).

Vereinfacht gesagt hat jeder Streitfall drei Phasen:

Phase 1: Vor-Streitfall

Zunächst klären Sie das Problem direkt mit dem Kunden, ohne Bank oder Zahlungsdienstleister. Diese Phase kostet nichts.

Bei der Einrichtung bekommen Sie Zugang zum EPI-Portal. Dort sehen Sie Vor-Streitfälle, Streitfälle und Chargebacks, sobald sie auftreten, und können mit Ihrem Kunden in Kontakt treten.

Phase 2: Formeller Streitfall

Finden Sie und der Kunde keine Lösung, geht der Streitfall an Ihren Zahlungsdienstleister und die Bank des Kunden.

Ab jetzt fallen Gebühren an: Chargeback-Gebühren, Gebühren für die erneute Vorlage von Nachweisen (Representment) und Gebühren für das Vorschiedsverfahren (Pre-Arbitration).

Ein guter Zahlungsdienstleister prüft die Nachweise und ficht den Anspruch für Sie an, sodass Sie die Korrespondenz mit der Bank nicht selbst übernehmen müssen. Mollie hilft Ihnen, die passenden Nachweise zusammenzustellen, und ficht den Fall bei der Bank des Kunden an.

Wird ein Chargeback genehmigt, bucht Mollie den Betrag von Ihrem Zahlungsguthaben ab.

Phase 3: Schiedsverfahren

Einigen sich beide Seiten auch dann nicht, entscheidet ein verbindliches Schiedsverfahren im Rahmen des EPI-Schemes. Dafür werden eigene Schiedsgebühren fällig.

Die EPI unterscheidet bei Wero-Transaktionen drei Arten von Streitfällen: Verarbeitungsfehler (technische Probleme oder falsche Beträge), Betrug (nicht autorisierte Transaktionen) und kommerzielle Streitfälle (Waren oder Dienstleistungen, die nicht wie erwartet geliefert wurden).

Vereinfacht gesagt hat jeder Streitfall drei Phasen:

Phase 1: Vor-Streitfall

Zunächst klären Sie das Problem direkt mit dem Kunden, ohne Bank oder Zahlungsdienstleister. Diese Phase kostet nichts.

Bei der Einrichtung bekommen Sie Zugang zum EPI-Portal. Dort sehen Sie Vor-Streitfälle, Streitfälle und Chargebacks, sobald sie auftreten, und können mit Ihrem Kunden in Kontakt treten.

Phase 2: Formeller Streitfall

Finden Sie und der Kunde keine Lösung, geht der Streitfall an Ihren Zahlungsdienstleister und die Bank des Kunden.

Ab jetzt fallen Gebühren an: Chargeback-Gebühren, Gebühren für die erneute Vorlage von Nachweisen (Representment) und Gebühren für das Vorschiedsverfahren (Pre-Arbitration).

Ein guter Zahlungsdienstleister prüft die Nachweise und ficht den Anspruch für Sie an, sodass Sie die Korrespondenz mit der Bank nicht selbst übernehmen müssen. Mollie hilft Ihnen, die passenden Nachweise zusammenzustellen, und ficht den Fall bei der Bank des Kunden an.

Wird ein Chargeback genehmigt, bucht Mollie den Betrag von Ihrem Zahlungsguthaben ab.

Phase 3: Schiedsverfahren

Einigen sich beide Seiten auch dann nicht, entscheidet ein verbindliches Schiedsverfahren im Rahmen des EPI-Schemes. Dafür werden eigene Schiedsgebühren fällig.

Die EPI unterscheidet bei Wero-Transaktionen drei Arten von Streitfällen: Verarbeitungsfehler (technische Probleme oder falsche Beträge), Betrug (nicht autorisierte Transaktionen) und kommerzielle Streitfälle (Waren oder Dienstleistungen, die nicht wie erwartet geliefert wurden).

Vereinfacht gesagt hat jeder Streitfall drei Phasen:

Phase 1: Vor-Streitfall

Zunächst klären Sie das Problem direkt mit dem Kunden, ohne Bank oder Zahlungsdienstleister. Diese Phase kostet nichts.

Bei der Einrichtung bekommen Sie Zugang zum EPI-Portal. Dort sehen Sie Vor-Streitfälle, Streitfälle und Chargebacks, sobald sie auftreten, und können mit Ihrem Kunden in Kontakt treten.

Phase 2: Formeller Streitfall

Finden Sie und der Kunde keine Lösung, geht der Streitfall an Ihren Zahlungsdienstleister und die Bank des Kunden.

Ab jetzt fallen Gebühren an: Chargeback-Gebühren, Gebühren für die erneute Vorlage von Nachweisen (Representment) und Gebühren für das Vorschiedsverfahren (Pre-Arbitration).

Ein guter Zahlungsdienstleister prüft die Nachweise und ficht den Anspruch für Sie an, sodass Sie die Korrespondenz mit der Bank nicht selbst übernehmen müssen. Mollie hilft Ihnen, die passenden Nachweise zusammenzustellen, und ficht den Fall bei der Bank des Kunden an.

Wird ein Chargeback genehmigt, bucht Mollie den Betrag von Ihrem Zahlungsguthaben ab.

Phase 3: Schiedsverfahren

Einigen sich beide Seiten auch dann nicht, entscheidet ein verbindliches Schiedsverfahren im Rahmen des EPI-Schemes. Dafür werden eigene Schiedsgebühren fällig.

Die EPI unterscheidet bei Wero-Transaktionen drei Arten von Streitfällen: Verarbeitungsfehler (technische Probleme oder falsche Beträge), Betrug (nicht autorisierte Transaktionen) und kommerzielle Streitfälle (Waren oder Dienstleistungen, die nicht wie erwartet geliefert wurden).

Vereinfacht gesagt hat jeder Streitfall drei Phasen:

Phase 1: Vor-Streitfall

Zunächst klären Sie das Problem direkt mit dem Kunden, ohne Bank oder Zahlungsdienstleister. Diese Phase kostet nichts.

Bei der Einrichtung bekommen Sie Zugang zum EPI-Portal. Dort sehen Sie Vor-Streitfälle, Streitfälle und Chargebacks, sobald sie auftreten, und können mit Ihrem Kunden in Kontakt treten.

Phase 2: Formeller Streitfall

Finden Sie und der Kunde keine Lösung, geht der Streitfall an Ihren Zahlungsdienstleister und die Bank des Kunden.

Ab jetzt fallen Gebühren an: Chargeback-Gebühren, Gebühren für die erneute Vorlage von Nachweisen (Representment) und Gebühren für das Vorschiedsverfahren (Pre-Arbitration).

Ein guter Zahlungsdienstleister prüft die Nachweise und ficht den Anspruch für Sie an, sodass Sie die Korrespondenz mit der Bank nicht selbst übernehmen müssen. Mollie hilft Ihnen, die passenden Nachweise zusammenzustellen, und ficht den Fall bei der Bank des Kunden an.

Wird ein Chargeback genehmigt, bucht Mollie den Betrag von Ihrem Zahlungsguthaben ab.

Phase 3: Schiedsverfahren

Einigen sich beide Seiten auch dann nicht, entscheidet ein verbindliches Schiedsverfahren im Rahmen des EPI-Schemes. Dafür werden eigene Schiedsgebühren fällig.

Wann kann ein Kunde eine Wero-Zahlung nicht anfechten?

Die EPI hat Grenzen und Ausnahmen festgelegt, die Missbrauch verhindern und Unternehmen vor unbegründeten Chargeback-Forderungen schützen sollen. Nicht jede Transaktion birgt dasselbe Risiko:

  • Grenzwerte für den Transaktionswert: Zahlungen unter 10 € können gar nicht per Chargeback zurückgebucht werden. Streitfälle um Kleinstbeträge bleiben Ihnen damit erspart.

  • Bereits erfolgte Erstattungen: Wenn Sie eine Bestellung schon selbst erstattet haben, kann dafür kein zusätzliches Chargeback eingeleitet werden.

  • Schrittweise Einführung je Markt: Die Streitfallregeln werden nicht überall gleichzeitig eingeführt. Für Österreich, wo es noch keinen Starttermin für Wero gibt, steht daher auch noch kein Zeitplan fest. In den Märkten, in denen Wero bereits läuft, gelten unterschiedliche Termine. In Deutschland gehört der Vor-Streitfall-Prozess seit dem Start im Onlinehandel im November 2025 dazu. In den Niederlanden gelten Streitfälle wegen Verarbeitungsfehlern und Betrug, sobald die Wero-Integration eines Unternehmens live geht (die Migrationen starten im Oktober 2026), kommerzielle Streitfälle aber erst ab dem 1. Jänner 2028. In Frankreich gelten kommerzielle Streitfälle ab dem 1. November 2027.

Die EPI hat Grenzen und Ausnahmen festgelegt, die Missbrauch verhindern und Unternehmen vor unbegründeten Chargeback-Forderungen schützen sollen. Nicht jede Transaktion birgt dasselbe Risiko:

  • Grenzwerte für den Transaktionswert: Zahlungen unter 10 € können gar nicht per Chargeback zurückgebucht werden. Streitfälle um Kleinstbeträge bleiben Ihnen damit erspart.

  • Bereits erfolgte Erstattungen: Wenn Sie eine Bestellung schon selbst erstattet haben, kann dafür kein zusätzliches Chargeback eingeleitet werden.

  • Schrittweise Einführung je Markt: Die Streitfallregeln werden nicht überall gleichzeitig eingeführt. Für Österreich, wo es noch keinen Starttermin für Wero gibt, steht daher auch noch kein Zeitplan fest. In den Märkten, in denen Wero bereits läuft, gelten unterschiedliche Termine. In Deutschland gehört der Vor-Streitfall-Prozess seit dem Start im Onlinehandel im November 2025 dazu. In den Niederlanden gelten Streitfälle wegen Verarbeitungsfehlern und Betrug, sobald die Wero-Integration eines Unternehmens live geht (die Migrationen starten im Oktober 2026), kommerzielle Streitfälle aber erst ab dem 1. Jänner 2028. In Frankreich gelten kommerzielle Streitfälle ab dem 1. November 2027.

Die EPI hat Grenzen und Ausnahmen festgelegt, die Missbrauch verhindern und Unternehmen vor unbegründeten Chargeback-Forderungen schützen sollen. Nicht jede Transaktion birgt dasselbe Risiko:

  • Grenzwerte für den Transaktionswert: Zahlungen unter 10 € können gar nicht per Chargeback zurückgebucht werden. Streitfälle um Kleinstbeträge bleiben Ihnen damit erspart.

  • Bereits erfolgte Erstattungen: Wenn Sie eine Bestellung schon selbst erstattet haben, kann dafür kein zusätzliches Chargeback eingeleitet werden.

  • Schrittweise Einführung je Markt: Die Streitfallregeln werden nicht überall gleichzeitig eingeführt. Für Österreich, wo es noch keinen Starttermin für Wero gibt, steht daher auch noch kein Zeitplan fest. In den Märkten, in denen Wero bereits läuft, gelten unterschiedliche Termine. In Deutschland gehört der Vor-Streitfall-Prozess seit dem Start im Onlinehandel im November 2025 dazu. In den Niederlanden gelten Streitfälle wegen Verarbeitungsfehlern und Betrug, sobald die Wero-Integration eines Unternehmens live geht (die Migrationen starten im Oktober 2026), kommerzielle Streitfälle aber erst ab dem 1. Jänner 2028. In Frankreich gelten kommerzielle Streitfälle ab dem 1. November 2027.

Die EPI hat Grenzen und Ausnahmen festgelegt, die Missbrauch verhindern und Unternehmen vor unbegründeten Chargeback-Forderungen schützen sollen. Nicht jede Transaktion birgt dasselbe Risiko:

  • Grenzwerte für den Transaktionswert: Zahlungen unter 10 € können gar nicht per Chargeback zurückgebucht werden. Streitfälle um Kleinstbeträge bleiben Ihnen damit erspart.

  • Bereits erfolgte Erstattungen: Wenn Sie eine Bestellung schon selbst erstattet haben, kann dafür kein zusätzliches Chargeback eingeleitet werden.

  • Schrittweise Einführung je Markt: Die Streitfallregeln werden nicht überall gleichzeitig eingeführt. Für Österreich, wo es noch keinen Starttermin für Wero gibt, steht daher auch noch kein Zeitplan fest. In den Märkten, in denen Wero bereits läuft, gelten unterschiedliche Termine. In Deutschland gehört der Vor-Streitfall-Prozess seit dem Start im Onlinehandel im November 2025 dazu. In den Niederlanden gelten Streitfälle wegen Verarbeitungsfehlern und Betrug, sobald die Wero-Integration eines Unternehmens live geht (die Migrationen starten im Oktober 2026), kommerzielle Streitfälle aber erst ab dem 1. Jänner 2028. In Frankreich gelten kommerzielle Streitfälle ab dem 1. November 2027.

Wero aktivieren: Wero mit Mollie anbieten

Wero wird jetzt für Mollie-Kunden in ganz Europa eingeführt. Die Zahlart kommt zu den mehr als 35 lokalen und internationalen Zahlarten hinzu, die Sie schon über eine einzige Mollie-Integration anbieten können, von Kreditkarte über PayPal bis zur eps-Überweisung.

Für Wero brauchen Sie also weder einen eigenen Vertrag noch ein eigenes Dashboard oder eine zusätzliche Integration. Alles läuft über das Konto und den Checkout, die Sie bereits verwenden.

Wero wird jetzt für Mollie-Kunden in ganz Europa eingeführt. Die Zahlart kommt zu den mehr als 35 lokalen und internationalen Zahlarten hinzu, die Sie schon über eine einzige Mollie-Integration anbieten können, von Kreditkarte über PayPal bis zur eps-Überweisung.

Für Wero brauchen Sie also weder einen eigenen Vertrag noch ein eigenes Dashboard oder eine zusätzliche Integration. Alles läuft über das Konto und den Checkout, die Sie bereits verwenden.

Wero wird jetzt für Mollie-Kunden in ganz Europa eingeführt. Die Zahlart kommt zu den mehr als 35 lokalen und internationalen Zahlarten hinzu, die Sie schon über eine einzige Mollie-Integration anbieten können, von Kreditkarte über PayPal bis zur eps-Überweisung.

Für Wero brauchen Sie also weder einen eigenen Vertrag noch ein eigenes Dashboard oder eine zusätzliche Integration. Alles läuft über das Konto und den Checkout, die Sie bereits verwenden.

Wero wird jetzt für Mollie-Kunden in ganz Europa eingeführt. Die Zahlart kommt zu den mehr als 35 lokalen und internationalen Zahlarten hinzu, die Sie schon über eine einzige Mollie-Integration anbieten können, von Kreditkarte über PayPal bis zur eps-Überweisung.

Für Wero brauchen Sie also weder einen eigenen Vertrag noch ein eigenes Dashboard oder eine zusätzliche Integration. Alles läuft über das Konto und den Checkout, die Sie bereits verwenden.

Häufige Fragen zu Wero-Streitfällen

1. Was ist Wero, wann startet es in Österreich, und kann ein Kunde eine Wero-Zahlung rückgängig machen?

Wero ist eine europaweite Zahlart, mit der Kunden direkt von ihrem Bankkonto bezahlen. Die digitale Wallet ist in die Banking-App der Kunden oder in eine eigene Wero-App eingebunden. Im Onlinehandel ist Wero bereits in Deutschland verfügbar, weitere Märkte wie Belgien, Frankreich, Luxemburg und die Niederlande folgen im Laufe von 2026.

Österreich steht noch am Anfang. Die PSA Payment Services Austria bereitet seit Jänner 2026 die technische Anbindung heimischer Banken vor. Im Juni 2026 haben die Erste Bank Oesterreich und die Raiffeisen Bank International gemeinsam mit mehreren Raiffeisenlandesbanken angekündigt, sich an der EPI zu beteiligen. Einen Starttermin für Wero in Österreich gibt es bislang aber nicht. Für Ihren Webshop ist Wero trotzdem schon heute relevant, sobald Sie an Kunden in Deutschland verkaufen: Diese können mit Wero bezahlen, und damit gelten für Sie auch die Streitfallregeln, die in diesem Beitrag beschrieben sind.

Und ja, eine Wero-Zahlung kann rückgängig gemacht werden. Verbraucher können bei Verarbeitungsfehlern, Betrug oder kommerziellen Streitfällen ein Chargeback beantragen, das den oben beschriebenen Streitfallprozess durchläuft. Ausgenommen sind Transaktionen unter 10 € und Bestellungen, die Sie bereits selbst erstattet haben.

2. Welche Haftung habe ich als Unternehmen bei einer betrügerischen Wero-Zahlung?

Bei nicht autorisierten Transaktionen meist nur eine geringe. Wero setzt auf die starke Kundenauthentifizierung (SCA), eine Sicherheitsprüfung, die die Bank des Kunden (die ausgebende Bank) vor jeder Zahlung durchführt. Greift diese Prüfung nicht und erweist sich die Zahlung als betrügerisch, haftet grundsätzlich die ausgebende Bank und nicht Sie. Bei kommerziellen Streitfällen ist das anders: Gibt ein Kunde an, dass die bezahlte Ware oder Dienstleistung nie angekommen ist oder nicht der Beschreibung entsprach, müssen Sie den Fall klären.

3. Wie unterscheidet sich Wero von den Schutzmechanismen, die ich aus dem Onlinehandel kenne?

Garantierte Verfahren wie die eps-Überweisung bieten Endgültigkeit: Sobald eine Zahlung bestätigt ist, gehört das Geld Ihnen, ohne Rückbuchungsrisiko. Wero orientiert sich dagegen stärker an Kartenzahlungen: Abwicklung in Echtzeit, aber mit Streitfallprozess und dem Käuferschutz, den Kunden von Karten bereits kennen. Anders als bei der SEPA-Lastschrift, bei der Kunden 56 Tage lang ohne Begründung eine Rückbuchung beauftragen können, braucht ein Wero-Chargeback einen konkreten Grund. Durch die Ausnahmen und die schrittweise Einführung sind Sie zudem nicht bei jeder Transaktion und in jedem Markt sofort diesem Risiko ausgesetzt.

4. Ist Wero günstiger als die digitalen Wallets, die ich im österreichischen Onlinehandel anbiete?

Ja, gemessen an den typischen Gebühren: Wero kostet über Mollie 0,90 % + 0,25 €, die meisten digitalen Wallets von Drittanbietern dagegen 2,49 % plus Fixgebühr. Der Haken: Wero ist nicht garantiert. Sie wägen also niedrigere Verarbeitungskosten gegen das Streitfallrisiko ab.

1. Was ist Wero, wann startet es in Österreich, und kann ein Kunde eine Wero-Zahlung rückgängig machen?

Wero ist eine europaweite Zahlart, mit der Kunden direkt von ihrem Bankkonto bezahlen. Die digitale Wallet ist in die Banking-App der Kunden oder in eine eigene Wero-App eingebunden. Im Onlinehandel ist Wero bereits in Deutschland verfügbar, weitere Märkte wie Belgien, Frankreich, Luxemburg und die Niederlande folgen im Laufe von 2026.

Österreich steht noch am Anfang. Die PSA Payment Services Austria bereitet seit Jänner 2026 die technische Anbindung heimischer Banken vor. Im Juni 2026 haben die Erste Bank Oesterreich und die Raiffeisen Bank International gemeinsam mit mehreren Raiffeisenlandesbanken angekündigt, sich an der EPI zu beteiligen. Einen Starttermin für Wero in Österreich gibt es bislang aber nicht. Für Ihren Webshop ist Wero trotzdem schon heute relevant, sobald Sie an Kunden in Deutschland verkaufen: Diese können mit Wero bezahlen, und damit gelten für Sie auch die Streitfallregeln, die in diesem Beitrag beschrieben sind.

Und ja, eine Wero-Zahlung kann rückgängig gemacht werden. Verbraucher können bei Verarbeitungsfehlern, Betrug oder kommerziellen Streitfällen ein Chargeback beantragen, das den oben beschriebenen Streitfallprozess durchläuft. Ausgenommen sind Transaktionen unter 10 € und Bestellungen, die Sie bereits selbst erstattet haben.

2. Welche Haftung habe ich als Unternehmen bei einer betrügerischen Wero-Zahlung?

Bei nicht autorisierten Transaktionen meist nur eine geringe. Wero setzt auf die starke Kundenauthentifizierung (SCA), eine Sicherheitsprüfung, die die Bank des Kunden (die ausgebende Bank) vor jeder Zahlung durchführt. Greift diese Prüfung nicht und erweist sich die Zahlung als betrügerisch, haftet grundsätzlich die ausgebende Bank und nicht Sie. Bei kommerziellen Streitfällen ist das anders: Gibt ein Kunde an, dass die bezahlte Ware oder Dienstleistung nie angekommen ist oder nicht der Beschreibung entsprach, müssen Sie den Fall klären.

3. Wie unterscheidet sich Wero von den Schutzmechanismen, die ich aus dem Onlinehandel kenne?

Garantierte Verfahren wie die eps-Überweisung bieten Endgültigkeit: Sobald eine Zahlung bestätigt ist, gehört das Geld Ihnen, ohne Rückbuchungsrisiko. Wero orientiert sich dagegen stärker an Kartenzahlungen: Abwicklung in Echtzeit, aber mit Streitfallprozess und dem Käuferschutz, den Kunden von Karten bereits kennen. Anders als bei der SEPA-Lastschrift, bei der Kunden 56 Tage lang ohne Begründung eine Rückbuchung beauftragen können, braucht ein Wero-Chargeback einen konkreten Grund. Durch die Ausnahmen und die schrittweise Einführung sind Sie zudem nicht bei jeder Transaktion und in jedem Markt sofort diesem Risiko ausgesetzt.

4. Ist Wero günstiger als die digitalen Wallets, die ich im österreichischen Onlinehandel anbiete?

Ja, gemessen an den typischen Gebühren: Wero kostet über Mollie 0,90 % + 0,25 €, die meisten digitalen Wallets von Drittanbietern dagegen 2,49 % plus Fixgebühr. Der Haken: Wero ist nicht garantiert. Sie wägen also niedrigere Verarbeitungskosten gegen das Streitfallrisiko ab.

1. Was ist Wero, wann startet es in Österreich, und kann ein Kunde eine Wero-Zahlung rückgängig machen?

Wero ist eine europaweite Zahlart, mit der Kunden direkt von ihrem Bankkonto bezahlen. Die digitale Wallet ist in die Banking-App der Kunden oder in eine eigene Wero-App eingebunden. Im Onlinehandel ist Wero bereits in Deutschland verfügbar, weitere Märkte wie Belgien, Frankreich, Luxemburg und die Niederlande folgen im Laufe von 2026.

Österreich steht noch am Anfang. Die PSA Payment Services Austria bereitet seit Jänner 2026 die technische Anbindung heimischer Banken vor. Im Juni 2026 haben die Erste Bank Oesterreich und die Raiffeisen Bank International gemeinsam mit mehreren Raiffeisenlandesbanken angekündigt, sich an der EPI zu beteiligen. Einen Starttermin für Wero in Österreich gibt es bislang aber nicht. Für Ihren Webshop ist Wero trotzdem schon heute relevant, sobald Sie an Kunden in Deutschland verkaufen: Diese können mit Wero bezahlen, und damit gelten für Sie auch die Streitfallregeln, die in diesem Beitrag beschrieben sind.

Und ja, eine Wero-Zahlung kann rückgängig gemacht werden. Verbraucher können bei Verarbeitungsfehlern, Betrug oder kommerziellen Streitfällen ein Chargeback beantragen, das den oben beschriebenen Streitfallprozess durchläuft. Ausgenommen sind Transaktionen unter 10 € und Bestellungen, die Sie bereits selbst erstattet haben.

2. Welche Haftung habe ich als Unternehmen bei einer betrügerischen Wero-Zahlung?

Bei nicht autorisierten Transaktionen meist nur eine geringe. Wero setzt auf die starke Kundenauthentifizierung (SCA), eine Sicherheitsprüfung, die die Bank des Kunden (die ausgebende Bank) vor jeder Zahlung durchführt. Greift diese Prüfung nicht und erweist sich die Zahlung als betrügerisch, haftet grundsätzlich die ausgebende Bank und nicht Sie. Bei kommerziellen Streitfällen ist das anders: Gibt ein Kunde an, dass die bezahlte Ware oder Dienstleistung nie angekommen ist oder nicht der Beschreibung entsprach, müssen Sie den Fall klären.

3. Wie unterscheidet sich Wero von den Schutzmechanismen, die ich aus dem Onlinehandel kenne?

Garantierte Verfahren wie die eps-Überweisung bieten Endgültigkeit: Sobald eine Zahlung bestätigt ist, gehört das Geld Ihnen, ohne Rückbuchungsrisiko. Wero orientiert sich dagegen stärker an Kartenzahlungen: Abwicklung in Echtzeit, aber mit Streitfallprozess und dem Käuferschutz, den Kunden von Karten bereits kennen. Anders als bei der SEPA-Lastschrift, bei der Kunden 56 Tage lang ohne Begründung eine Rückbuchung beauftragen können, braucht ein Wero-Chargeback einen konkreten Grund. Durch die Ausnahmen und die schrittweise Einführung sind Sie zudem nicht bei jeder Transaktion und in jedem Markt sofort diesem Risiko ausgesetzt.

4. Ist Wero günstiger als die digitalen Wallets, die ich im österreichischen Onlinehandel anbiete?

Ja, gemessen an den typischen Gebühren: Wero kostet über Mollie 0,90 % + 0,25 €, die meisten digitalen Wallets von Drittanbietern dagegen 2,49 % plus Fixgebühr. Der Haken: Wero ist nicht garantiert. Sie wägen also niedrigere Verarbeitungskosten gegen das Streitfallrisiko ab.

1. Was ist Wero, wann startet es in Österreich, und kann ein Kunde eine Wero-Zahlung rückgängig machen?

Wero ist eine europaweite Zahlart, mit der Kunden direkt von ihrem Bankkonto bezahlen. Die digitale Wallet ist in die Banking-App der Kunden oder in eine eigene Wero-App eingebunden. Im Onlinehandel ist Wero bereits in Deutschland verfügbar, weitere Märkte wie Belgien, Frankreich, Luxemburg und die Niederlande folgen im Laufe von 2026.

Österreich steht noch am Anfang. Die PSA Payment Services Austria bereitet seit Jänner 2026 die technische Anbindung heimischer Banken vor. Im Juni 2026 haben die Erste Bank Oesterreich und die Raiffeisen Bank International gemeinsam mit mehreren Raiffeisenlandesbanken angekündigt, sich an der EPI zu beteiligen. Einen Starttermin für Wero in Österreich gibt es bislang aber nicht. Für Ihren Webshop ist Wero trotzdem schon heute relevant, sobald Sie an Kunden in Deutschland verkaufen: Diese können mit Wero bezahlen, und damit gelten für Sie auch die Streitfallregeln, die in diesem Beitrag beschrieben sind.

Und ja, eine Wero-Zahlung kann rückgängig gemacht werden. Verbraucher können bei Verarbeitungsfehlern, Betrug oder kommerziellen Streitfällen ein Chargeback beantragen, das den oben beschriebenen Streitfallprozess durchläuft. Ausgenommen sind Transaktionen unter 10 € und Bestellungen, die Sie bereits selbst erstattet haben.

2. Welche Haftung habe ich als Unternehmen bei einer betrügerischen Wero-Zahlung?

Bei nicht autorisierten Transaktionen meist nur eine geringe. Wero setzt auf die starke Kundenauthentifizierung (SCA), eine Sicherheitsprüfung, die die Bank des Kunden (die ausgebende Bank) vor jeder Zahlung durchführt. Greift diese Prüfung nicht und erweist sich die Zahlung als betrügerisch, haftet grundsätzlich die ausgebende Bank und nicht Sie. Bei kommerziellen Streitfällen ist das anders: Gibt ein Kunde an, dass die bezahlte Ware oder Dienstleistung nie angekommen ist oder nicht der Beschreibung entsprach, müssen Sie den Fall klären.

3. Wie unterscheidet sich Wero von den Schutzmechanismen, die ich aus dem Onlinehandel kenne?

Garantierte Verfahren wie die eps-Überweisung bieten Endgültigkeit: Sobald eine Zahlung bestätigt ist, gehört das Geld Ihnen, ohne Rückbuchungsrisiko. Wero orientiert sich dagegen stärker an Kartenzahlungen: Abwicklung in Echtzeit, aber mit Streitfallprozess und dem Käuferschutz, den Kunden von Karten bereits kennen. Anders als bei der SEPA-Lastschrift, bei der Kunden 56 Tage lang ohne Begründung eine Rückbuchung beauftragen können, braucht ein Wero-Chargeback einen konkreten Grund. Durch die Ausnahmen und die schrittweise Einführung sind Sie zudem nicht bei jeder Transaktion und in jedem Markt sofort diesem Risiko ausgesetzt.

4. Ist Wero günstiger als die digitalen Wallets, die ich im österreichischen Onlinehandel anbiete?

Ja, gemessen an den typischen Gebühren: Wero kostet über Mollie 0,90 % + 0,25 €, die meisten digitalen Wallets von Drittanbietern dagegen 2,49 % plus Fixgebühr. Der Haken: Wero ist nicht garantiert. Sie wägen also niedrigere Verarbeitungskosten gegen das Streitfallrisiko ab.

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