Der Checkout-Prozess ist also einer der wichtigsten Schritte in der Buyer’s Journey von Onlineshoppern und entscheidend dafür, ob sie den Kauf in einem Webshop abschließen oder den Warenkorb zurücklassen. Daher ist es wichtig, den WooCommerce Checkout anzupassen.
1. Passen Sie die WooCommerce-Checkout-Felder (Checkout-Fields) an
Mit den WooCommerce Checkout Templates und WooCommerce Checkout Shortcodes können Sie Ihren Checkout einfach und individuell anpassen. Hier haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Blöcke zu ändern, Funktionen wie kostenlosen Versand direkt hinzuzufügen und Ihre Seite mit Shortcodes zu modifizieren. Weiter unten finden Sie auch Informationen zum WooCommerce Checkout Field Editor, mit dem Sie die einzelnen Felder Ihrer Checkout-Seite schnell und einfach anpassen können.
2. Optimieren Sie das Template und Design Ihrer WooCommerce-Checkout-Seite
Durch die WooCommerce-Checkout-Templates haben Sie eine Auswahl verschiedener Designs, die sich einfach implementieren lassen. Über den WooCommerce Themes Store können Sie sich für ein passendes Template entscheiden. Es kann jedoch sein, dass die jeweiligen Funktionen des WooCommerce-Templates nicht für Ihren Onlineshop ausreichen. Anpassungen können Sie im Nachgang aber mit zahlreichen Plugins umsetzen. Mehr dazu finden Sie weiter unten.
3. Nutzen Sie WooCommerce One-Page-Checkout
Vereinfachen Sie Ihren Kunden die Kaufabwicklung, damit Einkäufe zum Beispiel auch mit nur wenigen Klicks über das Smartphone oder das Tablet getätigt werden können. Das klappt zum Beispiel mit dem One-Page-Checkout, in dem der Kunde mit nur einem Klick den Kauf abschließen kann.
4. Erleichtern Sie Ihren Kunden den Bezahlprozess
Nichts ist für Kunden schlimmer, als ein Bezahlprozess, in dem man etliche Entscheidungen treffen und zahlreiche Informationen angeben muss. Auch hier gilt: je einfacher Sie den Checkout gestalten, desto wahrscheinlicher ist der finale Kauf. Als Händler können Sie Ihren Kunden beispielsweise den Kauf als Gast ermöglichen, wobei der Kunde kein Konto bei Ihnen erstellen muss. Gleichzeitig sollten Sie jedoch auch registrierten Nutzern die Möglichkeit bietet, mit nur einem Login alle bereits gespeicherten Informationen abzurufen. All das spart Zeit im Checkout.
5. Gewähren Sie einen unkomplizierten Login
Speaking of user access. You should offer your customers a simple login so that they don't put a lot of stones in the customer journey before they make a purchase. A simple e-mail field with a password should be enough for the customer to be logged in and only pay in the last step.
6. Sorgen Sie dafür, dass möglichst alle beliebten Zahlungsmethoden verfügbar sind
Wissen Sie, wie Ihre Kunden am liebsten bezahlen? Wenn nicht, dann sollten Sie dies schleunigst ändern. Das Angebot der Bezahlmethoden im Checkout ist nämlich unheimlich wichtig für den finalen Kauf. Achten Sie darauf, dass Sie die Bezahlmethoden bieten, die Ihre Kunden wirklich nutzen. Sollten Sie in neue Märkte expandieren, ist es zudem wichtig die lokalen Zahlungsarten zu kennen und Ihren Onlineshop dahingehend anzupassen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht zu viele Optionen bieten, damit Sie Ihre Kunden nicht überfordert. Hier gilt: bieten Sie genau das, was Ihre Kunden möchten.
Unser Tipp: Der Mollie als Zahlungsdienstleister an Ihrer Seite, können Sie die Bezahlmethoden in Ihrem WooCommerce-Checkout ganz einfach anpassen. Mit der Mollie-Integration für WooCommerce funktioniert das mit nur wenigen Klicks.
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7. Nutzen Sie ein Zahlungsgateway als Schnittstelle
Ein Zahlungsgateway ist, stark vereinfacht ausgedrückt, die Anbindung eines Onlineshops an ein Bankkonto. Es ist demnach die Schnittstelle zwischen einem Händler und der Bank bzw. dem Kreditkartenanbieter. Dabei wird zwischen umleitenden und direkten Gateways im WooCommerce-Checkout-Prozess unterschieden. Ein Umleitungsgateway führt Kunden auf eine externe Seite, um zu bezahlen. Direkte Gateways wickeln Bezahlungen hingegen auf der Website ab. Diese Art kommt in der Regel besser an und wirkt vertrauenswürdiger, da Kunden den eigentlichen Shop nicht verlassen müssen.
WooCommerce bietet nach der Installation standardmäßig die Bezahloptionen Banküberweisung, Scheckzahlungen, Zahlungen per Nachnahme und PayPal an. Da einige beliebte Zahlungsoptionen fehlen, sind weitere zusätzliche Zahlungsgateways zu empfehlen. Vertrauenswürdige Unternehmen zu nutzen, die viele Käufer bereits kennen, verhindert dabei eine hohe Absprungrate. Um weitere Kaufabbrüche zu verhindern, gilt es, Zahlungsgateways zu wählen, die Transaktionen mit möglichst vielen Ländern abdecken. Generell sollte vor der Implementierung der Zahlungsoptionen auch geprüft werden, wo die Mehrheit der Käufer ansässig ist und womit in diesen Ländern am liebsten bezahlt wird. Mehrere, aufeinander abgestimmte Gateways im WooCommerce-Checkout-Prozess zu nutzen, ist die beste Lösung, um möglichst viele Kunden und alle Bedürfnisse abzudecken.
8. Implementieren Sie visuelle Sicherheitshinweise bzgl. der Zahlungsmöglichkeiten
Auch wenn der E-Commerce allein durch die Pandemie einen gigantischen Boost bekommen hat, zweifeln einige Käufer immer noch an der Sicherheit etlicher Onlineshops. Ist meine Zahlung im Internet wirklich sicher? Kann ich meine Kreditkartendetails bedenkenlos angeben? Nehmen Sie Ihren Kunden die Zweifel, indem Sie im Checkout darauf hinweisen, dass Sie Sicherheitsmaßnahmen getroffen haben und sich an internationale sowie nationale Sicherheitsregularien halten. So können Ihre Kunden sicher sein, dass Ihre Daten vertraulich behandelt werden.
9. Bieten Sie eine Reihe an Versandoptionen an, darunter eine kostenfreie Lieferung, Sendungsverfolgung und mehrere Paketdienste
Wussten Sie, dass Sie die Kaufentscheidung im Checkout mit ein paar Kniffen einfach beeinflussen können? Das Schlimmste, was Ihren Kunden im letzten Schritt der Customer-Journey passieren kann, ist, wenn versteckte Kosten erst jetzt auftauchen. Achten Sie als Händler darauf, dass Sie bereits im Voraus auf die Versandkosten hinweisen und zusätzliche Gebühren offen darlegen. Gleichzeitig können Sie den Kauf positiv beeinflussen, indem Sie eine Reihe an Versandoptionen, wie kostenfreie Lieferung, Sendungsverfolgung oder mehrere Paketdienste, anbieten. Hier geht es darum, Ihren Kunden einen gewissen Komfort zu bieten, der auffällt. Mit dem WooCommerce-Checkout können Sie den kostenlosen Versand automatisch aktivieren. Dafür navigieren Sie einfach in Ihren WooCommerce-Einstellungen zu Versand und aktivieren dort den kostenlosen Versand für verschiedene Versandzonen.